CarPlay – erster Eindruck und Test im VW Tiguan

Bereits vor einigen Jahren hat Apple CarPlay vorgestellt. Leider hat es bis 2015 gedauert bis erst Autohersteller serienmäßig CarPlay-taugliche Entertainmentsysteme verbaut haben. Bei VW ist CarPlay seit letztem Jahr zu bekommen, jetzt hatte ich die Möglichkeit es mir mal in der Praxis anzusehen. Begeisterung wäre übertrieben, aber okay ist es schon.

Vor einigen Tagen hatte ich das Glück einen nagelneuen VW Tiguan für ein paar Stunden fahren zu können. Zweifelsohne eine schönes Auto und für uns in der engeren Wahl – aber das ist ein anderes Thema.

Glücklicherweise war der Tiguan-Vorführwagen ziemlich gut ausgestattet und so konnte ich nicht nur das Active-Info-Display sehen, das jemanden wie mich fraglos begeistert, sondern auch „AppConnect“ testen. So heisst das Produkt bei VW, dass Apples CarPlay, Android Auto und MirrorLink in einem Produkt vereint.

Tiguan 2016 in schwarz mit R-Line-Optik
Der 2016er VW Tiguan (2.0 TSI R-Line)

Bitte entschuldigt die schlechten Bilder. Ich hab eigentlich erst gar nicht damit gerechnet hinterher darüber zu bloggen und daher nur „Schnappschüsse“ mit dem Handy gemacht.

Erster Eindruck von CarPlay im Tiguan

CarPlay funktioniert bei VW aktuell nur mit Kabel. Ich bin nicht sicher ob Apple Wireless CarPlay bereits implementiert hat aber mir konnte (natürlich) auch keiner sagen ob eine zeitnahe Unterstützung bei VW zu erwarten ist. Insgesamt ist die Ahnungslosigkeit auch von sehr jungen Autoverkäufern bei allem was über Bluetooth-Freisprechen hinausgeht immer wieder erschreckend.

Aber gut, man weiss sich ja selbst zu helfen und so hab ich einfach mal ohne große Vorbereitung aber mit etwas Vorahnung ein Lightning-Kabel in die Hosentasche gesteckt als ich den Tiguan beim Händler abholte. Noch vor dem Anlassen des Motors (btw. sehr stylisch, keyless über den großen Anlassknopf in der Mittelkonsole) das Lightning-Kabel in die Mittelkonsole und das Handy (iPhone 6S) ans Kabel angesteckt – und siehe da: CarPlay meldete sich direkt. Sowohl auf dem Auto-Display als auch am Handy erschien direkt eine Meldung die um die jeweilige Freigabe der Daten bat und wenige Sekunden später fand ich mich vor dem „Homescreen“ im Auto-Modus.

CarPlay im Tiguan 2016
CarPlay Apps auf dem Display im Tiguan 2016

Das was dann zu sehen ist, ist schnell erforscht. Neben den Standard-Apps von Apple (Telefon, Nachrichten, Karten, Musik, Podcasts, Hörbücher) befindet sich auf dem Homescreen noch ein Icon mit dem VW-Logo. Das führt direkt zurück ins eigentliche Entertainmentsystem an Bord. Außerdem gibt es von den rund 100 (sehr grobe Schätzung) bei mir installierten Apps ganze vier Stück die über ein CarPlay-Pendant verfügen. Die erscheinen dann auch direkt auf dem Display (in meinem Fall auf der zweiten Seite) das wie gewohnt durch eine Wischgeste erreichbar ist.

Viel Sprache – wenig Text

Das User Interface für CarPlay scheint halbwegs standardisiert zu sein und erinnert an einfache AppleTV-Apps. Es wird dominiert von Listenansichten die mit großer Schrift versehen und gut lesbar sind. Sowohl die Eingabe von allen Texten als auch die Ausgabe von längeren Texten die über Listenansichten hinausgehen, wird weitestgehend vermieden. Stattdessen setzt Apple durch und durch auf Siri. Das ist ganz okay, allerdings potentiell Fehleranfällig – zum Beispiel auch beim Suchen von Routen für die Navigation. Da wird die Heinz-Erhard-Straße auch mal dauerhaft und vehement zur Hans-Gerhard-Straße – Korrektur auch nach dem dritten Versuch nicht möglich. Nicht auszuschließen, dass ich etwas übersehen habe aber hier sollte man wohl nochmal überdenken ob es sinnvoll ist so stark auf die Spracheingabe zu setzen.

Für den Versand von Nachrichten klappt das hingegen wunderbar, so nutze ich Siri jetzt auch schon eine Weile und habe mich wohl selbst schon ausreichend konditioniert um Wörter wie Donaudampfschifffahrtskapitänsanstecknadelnhersteller zu vermeiden.

Tausend mal berührt…

Die Bedienung darüber hinaus ist ganz gut. CarPlay ist in diesem VW-Kontext (hier übrigens im Rahmen des Entertainment-Systems „discover pro“, die größte Variante) sehr flott und responsiv – insgesamt angenehm zu bedienen, die Toucheingabe sehr angenehm. Die große Neuerung für mich im Vergleich zum jetzigen System im Touran ist die Umstellung auf ein kapazitives Touchdisplay, was der Frau des Hauses die Eingabe erschwert (Tipp: Fingernägel sind nicht elektrisch leitend).

Einige der Drittanbieter-Apps wie z.B. Overcast zeigten bei der Benutzung noch Bugs, was vermutlich daran liegt, dass den Entwicklern keine Hardware zum testen zur Verfügung steht.

Integrationspolitik: ausbaufähig

Nun zum Punkt der mich am meisten stört und zumindest in diesem Umfeld fast ein Show Stopper ist. Dazu muss ich etwas ausholen. Der Tiguan ist wie oben erwähnt mit dem Active Info Display ausgestattet. Das bedeutet, dass er dort wo andere Autos einen Tacho, einen Drehzahlmesser und viele Lämpchen haben einfach ein ziemlich großes und ganz gut aussehendes Display sitzen hat.

Das Active Info Display im Tiguan zeigt die Fahrdaten
Das Active Info Display im VW Tiguan 2016

Das ermöglicht nicht nur veränderbare Rundinstrumente sondern auch z.B. die nahtlose Integration einer Navigationskarte in das Display. Nicht nur hübsch sondern wirklich nützlich. Chapeau VW, die Umsetzung ist insgesamt wirklich gelungen. Neben der Navigation (die es im Falle einer Daten-SIM im Auto übrigens auch als Google-Map gibt) lassen sich dort in der Mitte natürlich verschiedene Dinge anzeigen: Fahrdaten, Audi-Informationen (Radiosender, Bluetooth-Infos etc.), Auto-Einstellungen, Informationen der diversen Assistenzsysteme etc.

Das einzige was sich dort nicht anzeigen lässt: Irgend eine Information aus CarPlay. Benutzt man CarPlay zeigen viele dieser sonst so informativen und nützlichen Bildschirme nur so hilfreiche Texte wie „Die Navigation wird derzeit über CarPlay ausgeführt“ sobald man selbige z.B. über die Karten-App startet. Weder eine Kartenansicht noch sonstige für die navigation hilfreiche Texte wird offenbar von CarPlay an das Auto übergeben oder von selbigem ausgelesen. Ich vermag nicht zu sagen ob das die Schuld von Apple oder VW ist in diesem Fall aber es ist meines Erachtens ein Armutszeugnis. Nun hat die Integration von CarPlay schon gefühlt 5 Jahre verschlungen und trotzdem ist sie nur sehr halbherzig.

Ja, ich weiss sehr wohl wie die Mühlen in der Autoindustrie mahlen und dass man im Grunde froh sein muss, dass sie heute schon wissen was USB ist. Dennoch ärgern mich diese Verfehlungen weil sie mir ein ansonsten sehr interessantes Produkt vermiesen.

Von CarPlay abgesehen gibt es nämlich ziemlich wenig was an der Technik im Tiguan auszusetzen wäre. Die Displays sind gut (wenngleich natürlich nicht auf dem Niveau wie wir sie heute aus Smartphones und Tablets kennen), die User Interfaces sind sehr ansprechend und – trotz natürlich enorm gestiegener Komplexität – nach kurzer Eingewöhnung sehr gut bedienbar.

Dazu noch eine ganze reihe faszinierender Assistenzsysteme die zumindest mir viel mehr Lust auf Autofahren machen  auch wenn ich dabei immer weniger fahren muss – aber das würde den Rahmen des Artikels springen.

Mein Fazit für CarPlay

Ich mag den Fakt, dass mein Handy nicht mehr in Sichtweite sein muss und ich die wichtigsten Funktion direkt über das Auto steuern kann. Ich bin intensiver Podcasthörer und hier ist CarPlay dank der Integration meiner Podcast-App Overcast insgesamt ein großer Schritt nach vorne. Solange es aber in anderen Punkten nicht besser integriert ist und die Navigation im VW der von CarPlay ein ganzes Stück überlegen ist (nicht zwangsweise bzgl. der Streckenführung aber auf jeden Fall bzgl. UI/UX) würde ich wohl ausschließlich die Audio-Features nutzen oder hier und da mal eine Nachricht versenden.

Alle Infos zu CarPlay findet ihr bei Apple.

Franz: Desktop-Chat mit Slack, Whatsapp, Telegram,…

Echtzeitkommunikation in schriftlicher Form ist immer und überall. Was Mitte/Ende der 1990er-Jahre mit der SMS für den mobilen Einsatz begann war zuvor mit IRC und später mit ICQ, AIM & Co. in stationärer Form am Computer bereits vorhanden. Es war wohl WhatsApp, das 2009 dann nochmal eine richtige Revolution einläutete. Es machte die SMS kostenlos und gab dem Thema Echtzeitkommunikation nochmal einen starken Anschub. Seither finden wir es noch quasi selbstverständlich mit so gut wie jedem auf kürzestem Weg in Verbindung treten zu können und zwar im Gegensatz zum Telefonanruf ohne den gegenüber dabei zu stören oder von anderen Beschäftigungen abzuhalten.

Vor allem dem letzt genannten Argument ist es wohl auch zu verdanken, dass die Textkommunikation sich in vielen anderen Bereichen wieder stark nach vorne gedrängt hat. Das ursprünglich sehr Telefonie-fokussierte Skype hat deutlich an Text-Chat-Funktionalität zugelegt und wird es wohl auch weiter tun und auch Facebook hat die Bedeutung seines Messengers erkannt und forciert die Weiterentwicklung seit Jahren in vielen Bereichen. Dass jüngst Bemühungen rund um Chatroboter mit künstlicher Intelligenz bekannt wurden darf als weiteres Zeichen gelten.

Ein kleines Problem der vielen Kanäle ist sicherlich, dass sie alle mit unterschiedlichen Apps bedient werden wollen. Am Smartphone lässt sich das aktuell auch kaum vermeiden, für die Nutzung am Computer aber ist Hilfe in Sicht. Mit „Franz“ existiert seit kurzem eine Software die verschiedene Webbasierte Schnittstellen von Chatanbietern vereint und somit eine kompakte Nutzung am Desktop ermöglicht.

Franz: Wichtige Chats kostenlos in einem Fenster

Franz unterstützt mit Slack, Whatsapp, Facebook Messenger, Telegram, HipChat, WeChat, Google Hangouts, Skype, GroupMe, ChatWork, Gitter, Discord, Steam und Grape derzeit schon eine ganze ordentliche Menge an Anbietern – weitere werden sich sicherlich mit der Zeit dazu gesellen sofern sie ein Webinterface besitzen.

Franz wurde in Österreich von Stefan Malzner und Jonathan Burke gemacht und ist aktuell kostenlos zu bekommen. Franz gibt es für Windows (32/64 bit), OS X ab Version 10.9 und Linux (32/64 bit).

Den Download für alle Plattformen findet ihr auf der Website von Franz unter meetfranz.com

WordPress 4.5 „Coleman“: Editor, Customizer & Co.

WordPress 4.5 wurde planmäßig veröffentlicht und dem Jazz-Saxophonisten Coleman Hawkins gewidmet.

Sichtbare Veränderungen gibt es vor allem in zwei Bereichen. Dem visuellen Beitragseditor wurde ein etwas veränderter Schriftstil verpasst und er wurde um einige Funktionen ergänzt. So lassen sich jetzt Links direkt an Ort und Stelle editieren.

Links in WordPress 4.5 direkt inline einfügen
So sieht der neue Inline-Editor für Links in WordPress 4.5 aus.

Weitere Shortcuts erlauben das schnelle einfügen horizontaler Linien durch eingabe von „—„. Beispiel gefällig?


Mit dem „Backtick“ (Backquote, Gravis) ` lassen sich Code-Abschnitte beginnen und beenden.

WordPress 4.5: Logo im Customizer definieren

Weitere Änderungen gibt es im sogenannten Customizer, der zur Anpassung vieler Themes dient. Er bringt jetzt „direkt ab Werk“ die schnelle Darstellung verschiedener Responsive-Formate mit und erlaubt den Einsatz einen grafischen Logos anstelle des Blogtitels als Text.

Weitere Verbesserungen gab es selbstverständlich auch unter der Haube – Details dazu im offiziellen Blogbeitrag zum Release.

iPhone Speicher voll? Schnell mehrere GB freiräumen

Am Ende ist es vielleicht alles gar nicht so magisch sondern nur die Ausnutzung einiger versteckter iOS-Mechanismen. Trotzdem kennen viele iPhone-Nutzer das Problem wenn der iPhone Speicher voll ist.

Vor allem Besitzern eines iPhones mit nur 8 oder 16GB Speicherplatz dürfte das Problem der Speicherknappheit durchaus bekannt vorkommen. Schnell mal ein paar Apps installiert und ein paar Podcasts heruntergeladen und schon wird es eng. Besonders bei Spielen artet die Speichernutzung gerne einmal aus.

iPhone Speicher voll

Die Lösung, die Reddit-User eavesdroppingyou dafür vorschlägt ist fast zu einfach um Wahr zu sein, scheint aber zu funktionieren.

iPhone Speicher voll? Kein Problem

  • Bei iTunes nach einem Film suchen der größer ist als der auf dem iPhone noch verfügbare Speicherplatz.
  • Der Versuch den Film auszuleihen bringt die Meldung, dass nicht mehr genug Speicherplatz auf dem Telefon vorhanden ist und empfiehlt in den Einstellungen Speicherplatz freizuräumen.
  • Ein Klick darauf räumt Speicherplatz frei. Wodurch dieser Speicher bis dato belegt wurde ist unklar, möglicherweise Systemeigene Caches und ähnliche Dinge.
  • Ggf. diesen Prozess wiederholen

Es ist auch nicht ganz klar ob das Freiräumen dieses Speicherplatzes weitere Nachteile mit sich bringt (ggf. langsamerer Zugriff auf vorher zwischengespeicherte Onlineinhalte), aber als kurzfristige Notlösung dürfte dieser Kniff auf jeden Fall taugen.

Danke an @heibie für den Tipp bei Twitter.

OS X: Schneller Zugriff auf beliebige Ordner im Datei-Dialog

Viele von Euch Mac-Usern werden die folgenden Tipps vielleicht schon kennen, die anderen werden mich jedoch sicher dafür lieben wenn sie gleich das Licht sehen. Spaß beiseite – ganz so entscheidend sind die folgenden Kniffe vielleicht auch nicht, aber sie erleichtern mir das tägliche Organisationsleben auf dem Mac unter OS X definitiv.

Gerade eben ist es mir wieder passiert. Ich fertige unter anderem ein tägliches Backup meines System ans, dass ich außerhalb der eigenen vier Wände speichere. In meinem Fall passiert das mit Arq, die Speicherung erfolg bei Amazon Cloud Drive. Nun wollte ich den bereits gesicherten Ordnern noch den Order /opt hinzufügen. Das ist ein Systemordner der dem Benutzer von OS X im Normalfall vorenthalten wird und der nur übers Terminal einfach zu erreichen ist.

Im Finder ist er zudem über das Menü Gehe zu -> Gehe zu Ordner zu erreichen. Etwas versteckter ist das ganze dann aber nochmal in einem Datei-Dialog wie er zum Beispiel von Arq benutzt wird um neue Ordner dem Backup hinzuzufügen. Aber: Auch dort funktioniert die im Finder der „Gehe zu Ordner“-Funktion zugewiesene Tastaturshortcut. Die Standardkombination ist hier Cmd+Shift+G.

Gehe zur Ordner im Datei Dialog unter OS X
„Gehe zu Ordner“ im Datei Dialog unter OS X auf dem Mac

Die zweite Möglichkeit an einen Ordner im Datei-Dialog zu navigieren, die ich fast noch öfter benutze ist der Drag-and-Drop-Weg. Oft passiert es mir, dass ich im Finder z.B. ein Bild aus einer größeren Liste an Dateien ausgesucht habe, das ich anschließend in einem Grafikprogramm öffnen möchte. Ich ziehe dann einfach das Bild aus dem Finder in den Datei-Dialog des Grafikprogramms, der Dialog wechselt dann in den Ordner in dem die Datei liegt und sie wird auch direkt als aktiv vorausgewählt. Natürlich lässt sich das in diesem Beispiel meist auch durch Drag-and-Drop auf das Programmsymbol direkt erledigen aber dennoch brauche ich den Weg über den Datei-Dialog sehr oft.

Als kleiner Mix aus beiden Möglichkeiten kann man die Drag-and-Drop-Variante auch auf die oben im Screenshot gezeigte „Gehe zum Ordner“-Funktion anwenden. Lässt man das gezogene Objekt dort auf dem Textfeld fallen wird der Pfad zur gewählten Datei oder zum gewählten Ordner einfach in das Textfeld eingefügt. Dieser Weg eignet sich also wunderbar, wenn man den gewünschten Pfad noch manuell durch etwas ergänzen möchte.

Divi Theme: A/B-Tests und weitere Updates

Das Divi Theme gehört zweifelsfrei immer mehr zur Riege der beliebten und verbreiteten Premium-Themes für WordPress. Und das hat viele Gründe:

  • Der Funktionsumfang ist groß und bietet durch den eingebauten Page Builder und Theme Customizer eine Menge Anpassungsmöglichkeiten die keine Programmierkentnisse erfodern.
  • Das Divi Theme bietet eine Reihe hübscher Child-Themes die allesamt angepasst werden können
  • Die Club-Mitgliedschaft erfordert zwar eine jährliche Gebühr, kommt dafür aber als Rundum-Sorglos-Paket daher und lohnt sich vor allem für die Betreiber mehrere Blogs. Viele Themes und Plugins sind bereits enthalten.

Divi Theme Update 2.7

Durch das gestern veröffentlichte Update wird das Divi Theme noch interessanter. Mit Version 2.7 bringt Elegant Themes eine ganze Reihe neuer Funktionen. Besonders hervor sticht dabei das neue A/B-Testing-Modul „Divi Leads“ das zumindest mir bisher nicht als in ein Theme eingebaute Funktionalität bekannt war. Darüber lassen sich zusammen mit dem Page Builder verschiedene Varianten einer Seite bzw. Teile davon ausprobieren und ihre Wirksamkeit auswerten. Hier ein paar Beispiele dazu im Video:

Mehr Details und weitere Beispiele zu Divi Leads gibt’s im Blog von Elegant Themes.

Weitere Divi Theme Updates in 2.7

Als weitere neue Funktion ist der verbesserte Im/Export von Divi Builder Layouts zu erwähnen. Mit diesem lassen sich nun leichter als zuvor Elemente der Divi Library aus einer bestehenden Installation Ex- in eine andere importieren. Die Exports passieren im JSON-Format und können anschließend in eigene Blogs oder bei anderen eingefügt werden. Interessanter Fakt daran: Auch Bilder werden beim Export als Binary Dump mit im Export gespeichert und so ebenfalls übertragen.

Auch die Theme Optionen und Theme Customizer Einstellungen können ab sofort exportiert und importiert werden. Die erhöhte Portabilität dürfte vor allem bei denen für Freude sorgen die mit Divi individuelle Themes für andere erstellen und so alles leichter übertragen können.

Alle Infos zum Divi-Theme und der Clubmitgliedschaft auf der Website von Elegant Themes.

Disclaimer: Die Links zu Elegant-Themes sind Affiliate-Links durch die wir an evtl. Einkäufen beteiligt werden. Am Endpreis ändert sich natürlich nichts.

Soundcloud Go: Lange erwarteter Abo-Service startet

Die Gerüchte dafür gab es schon länger und eigentlich ist es auch ein logischer Schritt: Soundcloud, das „Youtube für Audio“ aus Berlin gibt es ab sofort im Abo. Dabei zahlt man nicht nur für die Inhalte die die insgesamt ca. 12 Mio. Creator über die Zeit hochgeladen haben, sondern auch für lizensierten Premium Content.

Soundcloud Go Streaming Service
Soundcloud Go – Streaming Service startet vorerst nur in den USA

Weiterhin gibt es eine Offline-Funktion für die App, die es erlaubt die persönlichen Lieblingstracks automatisch herunterzuladen und ohne Internetverbindung zu hören. Sicher eine Funktion die heute noch angemessen ist, allerdings wohl recht bald niemanden mehr interessieren dürfte, steigender Datenvolumen und sinkender Preise im Mobilfunkdatenmarkt sei Dank.

Der größte Nachteil aber für alle, die sich jetzt schon auf einen umfangreichen Premiumdienst von Soundcloud gefreut haben: Zum Start gibt es Soundcloud Go vorerst nur in den USA. Richtig gehört, das deutsche Unternehmen Soundcloud startet seinen Premiumdienst vorerst nicht in Deutschland. Ob das Lizensierungsgründe hat oder schlicht mit der größe des Marktes zusammenhängt bleibt unklar.

Auch interessant: Während der Abodienst normalerweise mit $9,99 USD zu Buche schlägt werden beim Kauf über die iOS App $12,99 USD fällig. Man reicht die Apple-Gebühren also 1:1 an den Kunden weiter.

Alle weiteren Infos, genaue Preise und andere Details gibt es im Blogbeitrag bei Soundcloud

Blogverstärkung und ein Neuanfang

Die Aufmerskamen unter euch verbliebenen Lesern haben es sicher gestern schon bemerkt: Nicht nur, dass es seit einer gefühlten Ewigkeit hier mal wieder einen Blogbeitrag gab, er kam auch noch nicht von dem dessen Name hier oben drüber steht.

Der Beitrag zu den OSX Screenshot Apps kam von Nils. Nils ist soetwas wie ein Internet-Sandkastenfreund. Wir kennen uns bereits seit ca. 10 Jahren und haben uns lustigerweise auch noch durch dieses Blog hier kennen gelernt. Nils wird mir in der nächsten Zeit helfen einige Ideen hier umzusetzen und hoffentlich mit mir zusammen neues Leben in diesen Blog zu hauchen. Nils heisst vollständig übrigens Nils Schulte am Hülse und ihr findet ihn bei Twitter als @nealtz bzw. in seinem eigenen Blog unter nsah.de

So ganz genau ist noch nicht klar wohin die Reise geht, aber das wollen wir mit Euch zusammen rausfinden. Nicht nur deshalb freuen wir uns natürlich auf reges Feedback in den Kommentaren, per Social Media und natürlich gerne auch etwas privater per Email.

Wundert Euch nicht, wenn hier in nächster Zeit einige Umbauarbeiten stattfinden, so ein Neuanfang braucht ja auch mal neue Tapeten und diese hier sind nun wirklich alt genug um mal ausgetauscht zu werden. Auch werden wir künftig den Autor eines Beitrags etwas deutlicher hervorheber um für etwas mehr Klarheit zu schaffen.

Das wars erstmal – auf einen guten Neuanfang 🎉

Flugzeugabsturz-Comic zum Nachdenken

Tatsächlich geht es beim neuesten The Oatmeal-Comic nicht vordergründig um diesen Flugzeugabsturz sondern um die Vorgeschichte eines großen und bekannten Drehbuchautors der dreimal in seinem Leben einen solchen Flugzeugabsturz überlebt hat.

The Oatmeal Flugzeugabsturz

Die geschichte heisst It’s going to be okay und ist hier zu finden.

WordPress: „Ungültiger Sicherheits-Token“ – was tun?

Fehler im Blog sind immer dann am ärgerlichsten wenn man selbst gar nichts davon mitbekommt. Die Fehlermeldung „Ungültiger Sichereits-Token“ könnte dazu gehören, denn sie tritt im öffentlichen Bereich gerne dann auf wenn ein Besucher einen Kommentar abschickt. Als Betreiber eines WordPress-Blogs merkt man es also nicht, solange man sich nicht ob der ausbleibenden Kommentare wundert oder von einem Besucher darauf hingewiesen wird.

Die Ursache für die Fehlermeldung „Ungültiger Sichereits-Token“ ist schwer zu finden aber um so leichter zu beheben. Grund für diesen Fehler im WordPress-Blog ist ein Konflikt zwischen WordPress‘ hauseigenen Plugin Jetpack und anderen Kommentar-Plugins. Bei mir war es das Antispam-Plugin AntiSpam Bee das nicht mit der Kommentarfunktion von Jetpack (siehe Screenshot) zusammen spielen wollte.

Ungültiger Sicherheits-Token

Es bleibt also die Qual der Wahl welche der beiden Funktionen wichtiger für das eigene Blog ist. Um den Fehler „Ungültiger Sicherheits-Token“ zu beheben muss auf jeden Fall dieser Konflikt aufgelöst werden und das geht am einfachsten durch entfernen/deaktivieren von einem der beiden Plugins.