Jobsuche 2.0 (phadammt!)

Ja, ja – so kommt das, wenn man ein Projektvorhaben zu lange schleifen lässt. Und dann hinterher jammern? Nene, keine Sorge – ich werde nicht jammern oder gar die Schuld woanders suchen. Ich habe die anfängliche Euphorie einfach zu schnell wieder abflauen und das Projekt dabei in den Hintergrund rücken lassen. Bereits vor ein paar Tagen hat Nico Lumma nun sein neues, privates Projekt vorgestellt das meinen Ideen leider sehr ähnlich ist.

Offenbar im Schatten des reichlich missglückten Shoppero-Starts hat er ein kleines aber feines Web 2.0-Jobblog gelauncht. Das trifft zwar nur einen Teil dessen, was mir so seit 8 Wochen durch den Kopf geht, aber dennoch hätte es mir besser gefallen, wäre mein Projekt das erste seiner Art für den deutschsprachigen Raum gewesen. Nun ist es nicht so und – so ehrlich muss ich sein – es ärgert mich schon ein bisschen. Aber was solls. Was dadurch klar ist: der Bedarf einer unkomplizierten Jobvermittlung ist auch in Deutschland vorhanden. Etwas, was sich in den USA bzw. auf internationaler Ebene bereits seit längerer Zeit etabliert hat. Als Beispiele dürfen hier die Jobboards von Techcrunch, 37signals und Authentic Jobs dienen.

Authentic Jobs war es auch, was Manuela und mich vor einigen Wochen auf die Idee gebracht hat, so etwas – angepasst für den deutschen Markt – umzusetzen. Manuela war diejenige die den Bedarf erkannt hat und sie wird auch – soweit es ihre Zeit zulässt, das Projekt begleiten. Seit dem aufkeimen der Idee sind einige Ideen in das Projekt geflossen und vor allem ist einiges an Zeit vergangen. Es sind andere Dinge passiert – wichtige Jobs dazwischen gekommen, was dazu geführt hat, dass das Projekt zu sehr in’s Hintertreffen geraten ist. Dem Start von Nicos Seite können wir’s nun verdanken hier wieder etwas Antrieb gefunden zu haben.

Wie aber eingangs schon erwähnt wird das ohnehin keine 1:1-Kopie. Der Grundgedanke war ein etwas anderer und so wird es auch in der Ausführung etwas anders aussehen. Was wir aber auf jeden Fall für ähnlich wichtig halten ist die Einfachheit und die Usability des Angebots. Darin werden sich die beiden Seiten hinter wohl ähneln.

Never the less: Nico, Dir viel Spaß und Erfolg mit webzweinulljobs.de.

Ich mach mich an die Arbeit – es gibt schließlich noch einiges zu tun. Name und Details dann demnächst in diesem Kino Blog.

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9 Kommentare

  1. 30 Tage – 129 € ??
    Also wenn dein Konzept da nicht besser ist, dann wäre ich sehr enttäuscht!
    Ich wünsch dir auch kein Glück, weil ich glaube dass du es nicht brauchst.

    Also mach was draus!
    Viel Erfolg!!!

  2. naja 129€ für 30 Tage ist gar nicht mal so ohne. Schau Dir mal die Preise bekannter Jobportale an!

    Aber der Preis alleine sollte ja nichts über die Qualität eines Konzepts aussagen – das wär ja noch schöner ;)

  3. Ok. Hast recht. Ich kannte nur die Preise auf der Jobbörse der Uni Wien. Und da ist ein Inserat pro Monat gratis.
    Ich würde es dir aber trotzdem gönnen, wenn du ein paar Ideen mehr hast.
    Das darf ich ja oder? :-)

    Was anderes. Was bedeutet das „wirklich! :)“ in der „Leer“ Box?

  4. Naja Universitäten sind sicher ein schlechter Vergleich, aber das hast ja jetzt auch schon eingesehen ;)

    Und gönnen darfst mir natürlich alles.

    Was anderes. Was bedeutet das “wirklich! :)” in der “Leer” Box?

    Na dass sie wirklich leer ist. Ich dacht‘ mir ich lass die Überschrift mal drin, damit ich mich selbst dazu genötigt fühle da wieder was reinzupacken ;) MyBlogLog hab ich neulich mal rausgeworfen.

  5. Huch jetzt hab ich es sogar noch falsch geschrieben. Es war eigentlich ein versteckter Hinweis dass dort „wirlich! :)“ ohne „k“ steht :-)

    Ach heute ich nicht mein Tag :-)

  6. Pingback: Arbeitsamt 2.0 » Artikel » NSAHs Blog

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