Snackr – Desktop RSS-Ticker auf Basis von Adobe AIR

Snackr-ScreenshotSchade, grundsätzlich hätte das eine interessante Kooperation werden können, zwischen mir und dem Snackr. Es handelt sich dabei um einen kleinen RSS-Ticker der halbtransparent oben, unten, rechts oder links an den Bildschirmrand geheftet werden kann und der sich dann von definierbaren URLs Beiträge eines Feeds abholt und deren Titel in einstellbarer Geschwindigkeit durchs Fenster tickern lässt.

Ein Klick auf einen Eintrag öffnet eine kleine „Sprechblase“ direkt beim Eintrag und stellt einen kleinen Textauszug samt Link zum Beitrag dar, der sich auf Klick im Browser öffnet. Ansich eine wirklich tolle Angelegenheit, die ich so auch schon länger suche. Für „mal eben“ abonnierte Feeds über die man schnell Bescheid bekommen will (z.B. zur Benachrichtigung über neue Kommentare zu einem Blogbeitrag den man selbst eben kommentiert hat) eignet sich sowas grundsätzlich wunderbar.

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RSS-Feeds: Von 320 auf 170

Weil der Nico damit den Nagel auf den Kopf trifft und ein Thema anschneidet, dass mich schon seit Wochen nervt und wurmt, habe ich nun auch gehandelt.

Die Anzahl der Feeds in meinem Feedreader ist binnen weniger Minuten von 320 auf 170 geschrumpft. Das klingt immer noch viel, ist es aber gar nicht so sehr. Unter den 170 verbleibenden sind zahlreiche eigene Feeds (alle Projekte inkl. Kommentarfeeds, etc.), Service-Feeds (Statistiken, Provider-Status-Feeds, etc.) und auch zahlreiche Newsdienste oder ähnliches. „RSS-Feeds: Von 320 auf 170“ weiterlesen

FeedReader-Feature

Ich weiß nicht ob es das Feature schon bei einem Feedreader gibt, aber je mehr die Feeds in meinem (Google-) Reader werden, um so mehr sehne ich es mir herbei. Vielleicht kanns ja jemand aufschnappen, der an einem Feedreader arbeitet.
Und zwar würde ich mir wünschen eine automatische Priorisierung der abonnierten Feeds zu haben. Das könnte folgendermaßen ablaufen. Statt wie jetzt bei Google mit der Taste „j“ zum nächsten artikel zu springen, könnte das über eine Zahl funktionieren. Diese Zahl sorgt gleichzeitig dafür den gerade gelesen einzustufen. Die Bemessungsgrundlage dafür kann natürlich jeder selbst festlegen. Ob das nun inhatliche Qualität oder die Wichtigkeit des Themas ist, bleibt jedem selbst überlassen.

Aus diesen Einzelbewertungen muss der Feedreader dann einen Feedscore errechnen, aus dem sich wiederum die Sortierung der Anzeige ergibt. Lasse ich mir also bei >300 ungelesenen Artikeln alle ungelesenen anzeigen, dann stehen diejenigen zuerst da, deren bisherige Beiträge ich hoch eingestuft habe.

Zusatzfeature könnte dann noch sein, dass ab einem Score von X der Feed in’s public sharing geht – das ist aber sicherlich nicht für jeden sinnvoll. Was haltet ihr davon?

Den eigenen Feed im Griff (1)

Der RSS- oder Atom-Feed eines Blogs entwickelt sich immer mehr zum zentralen Kommunikationsinstrument. Nahezu jeder der irgendwie mit Blogs zu tun hat bedient einen sogenannten Feedreader, also ein Programm um diese Feeds zu „abonnieren“. Feedreader gibt’s auch online – z.B. immer beliebter von Google oder Bloglines – bald auch von Bild.T-Online.
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Google: Neues Interface für Feedreader

google reader 1Als ich mich gerade eben zum täglichen Feedreading bei Google eingeloggt hab, bekam ich diese Zwischenseite präsentiert. Google testet ab heute ein neues Interface für den Feedreader. Um eines gleich vorweg zu nehmen – ich find’s klasse. Bisher war der Google Reader ja sehr spartanisch, was zwar okay war, aber doch auch ein paar Kleinigkeiten vermissen hat lassen. Vermutlich hat der ein oder andere auch deswegen auf andere Dienste zurückgegriffen.

google reader 2Und so sieht sie aus, die neue Oberfläche. Sehr aufgeräumt, wie man es generell von Google gewohnt ist. Weiterhin kamen einige Designelemente hinzu, die man bereits aus Google Mail kennt. Auch im Bereich der Funktionalität sind sich diese beiden Dienste sehr ähnlich (Stars, direkte EMail-Verknüpfung, etc.). Was mir persönlich sehr gut gefällt ist das stark Ajax-lastige Interface. Ich stehe auf diese modernen Spielereien, die hier eigentlich keine sind, denn an Usability ist dieses Produkt aus meiner Sicht kaum zu übertreffen:

  • Tastaturbedienung
  • Übersicht
  • Auf Wunsch automatische „gelesen“-Markierung beim durchscrollen durch einzelne Feed-Items (optional zuschaltbar)
  • wenige und dezente, aber klare Farben

Insgesamt wieder mal eine reife Leistung von Google. An die kontinuierlich gute Qualität die die Jungs aus Mountain View abliefern, muss erstmal jemand ran kommen.

google reader 4Ich werde mich nun erstmal daran machen die vielen Unread items zu lesen und heute und in den nächsten Tagen testen ob sich der erste Eindruck bzgl. des neuen Designs auch mittel- und langfristig halten kann.

Links:

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Das Drama mit den Feeds

oder: Warum einige Feeds bald wieder aus meinem Reader fliegen.

In der Blogosphäre scheint eine Methode Eizug zu erhalten, die man bei anderen (z.B. Musik-/Film-Industrie) seit langem bemängelt: Die ehrlichen Nutzer werden bestraft, weil es auch unehrliche Nutzer gibt. Seit langer Zeit regt man sich (zurecht) darüber auf, dass der ehrliche Käufer einer Video-DVD per „Raubkopierer sind Verbrecher“-Spot genervt wird.

So ähnlich komme ich mir vor, wenn ich RSS-Feeds lese, deren Einträge auf wenige Zeichen gekürzt wurden. Wenn es wenigstens eine inhaltlich sinnvolle Kürzung wäre, dann könnte ich’s ja noch halbwegs verstehen. Oft jedoch ist nicht mal ansatzweise der wirklich Inhalt des Beitrages rauszufinden und da fehlt mir bei entsprechend vielen zu lesenden Feeds dann auch die Lust immer erst auf die Seite zu klicken. Hat man wirklich so viel Angst ein andere könnte von den eigenen wertvollen Inhalten profitieren oder ist man einfach doch nur Trafficgeil?

Auf die Spitze treibt das der Cyberbloc. Erst kommt der Feed mit „detaillierten Fakten“ zum Thema

cyberbloc 0

und dann darf ich mir nach einem beherzten Klick, der mir zugegebenermaßen doch schwer gefallen ist, auch noch den Beitrag selbst suchen:

cyberbloc 1

Dann nochmal auf „Weiter lesen“ zu klicken war mir schlicht zu blöd und ich habe lieber auf den Inhalt verzichtet. Sorry, Cyberbloc – so macht das keinen Spaß mit Eurem Businessblog. Da hat wohl der Weblogberater etwas zu sehr an die Klickfreudigkeit der Benutzer geglaubt.

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