Twitter und so

Twitter ist vermutlich deshalb so herrlich, weil es so wunderbar passiv sein kann, wenn man es so haben will – oder wie ein Chat oder Instant Messenger für die schnelle Kommunikation genutzt werden kann. Im Alltagsbetrieb rauschen die Nachrichten hier durch ohne, dass ich es mitbekomme – es sei denn jemand schreibt mich öffentlich mit „@helmi“ oder privat mit „d helmi“ an, was in meinem Twitterclient einen Signalton auslöst oder ich nutze eine kurze Pause um das aktuelle gezwitscher anderer zu verfolgen.

DTwitter Screenfotoumme Überschrift, aber was besseres fiel mir nicht ein, denn jetzt kommt ein Quebeetblogeintrag zum Thema Twitter. Ich wollte schon lange mal ein paar Gedanken dazu nieder schreiben. Mittlerweile sind die so vielfältig, dass es jetzt einfach ein allgemeiner Twitterbeitrag wird.

Kurz für die Nicht-Twitterer ein paar Worte zu Twitter: Twitter ist ein Webservice, der es dem registrierten User ermöglicht seinen „Status“ (Was machst Du gerade?) in’s Netz zu schreiben – in maximal 140 Zeichen. Dieser Status erscheint dann auf der eigenen Profilseite – mehrere Statusmeldungen werden chronologisch angeordnet auf mehrere Seiten verteilt – fast wie bloggen, aber eben mit nur 140 Zeichen. Andere Benutzer können meinem Profil folgen (follow). Dadurch sehen sie dann meine Statusmeldungen in Ihrer eigenen „Timeline“ – also dem Verlauf der eigenen Statusmeldungen und der von Freunden. Das ganze existiert seit Ende 2006 und hat sich mittlerweile zu einer Mischung aus Chat und Microblog entwickelt. Jemand ruft was in die Welt und ein anderer liest es oder auch nicht, reagiert darauf oder auch nicht. Twitter ist vermutlich deshalb so herrlich, weil es so wunderbar passiv sein kann, wenn man es so haben will – oder wie ein Chat oder Instant Messenger für die schnelle Kommunikation genutzt werden kann. Im Alltagsbetrieb rauschen die Nachrichten hier durch ohne, dass ich es mitbekomme – es sei denn jemand schreibt mich öffentlich mit „@helmi“ oder privat mit „d helmi“ an, was in meinem Twitterclient einen Signalton auslöst oder ich nutze eine kurze Pause um das aktuelle gezwitscher anderer zu verfolgen.

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Pidgin auf dem Weg zum Super-Messenger

Seit einigen Tagen ist die freie Instant-Messenger Software Pidgin (vormals Gaim) in der Version 2.2.0 verfügbar. Seit heute befindet sich diese Version auch in den Repositories von Ubuntu Gutsy. Da ich vor einigen Tagen meinen Desktop auf die neue Ubuntu-Version (Achtung, noch im Alphatest) upgedatet habe, kam heute auch das Pidgin-Update „Pidgin auf dem Weg zum Super-Messenger“ weiterlesen

Jabber in 5 Minuten

Da mich in letzter Zeit immer mehr Menschen auf Jabber ansprechen und v.a. wissen wollen wie es funktioniert sich auf die schnelle einen Jabber-Account inklusive zugehöriger Software einzurichten, habe ich mich kurzerhand entschlossen eine Schnellanleitung für ungeduldige zu basteln. Auch über meinen Artikel „Warum eigentlich Jabber„, kommen immer mehr Jabber-begeisterte auf diesen Blog, daher nun schnell die wichtisten Punkte… „Jabber in 5 Minuten“ weiterlesen

Google Talk bald mit MUC?

Die Spatzen peifen’s von den Dächern: Google ist offenbar dabei Google Talk endlich fit für Jabber Multi-User Chats (MUC) zu machen. MUCs sind Gruppenchaträume ähnlich Konferenz-Chats bei Skype. Einer der wichtigsten Unterschiede ist, dass die MUCs Serverbasiert sind. Sprich man kann sie (sofern öffentlich) jederzeit betreten. Wie schon neulich im Jabber-Nachfassartikel erwähnt habe ich auf meinem Server einen solchen MUC eingerichtet: wohnzimmer@conference.blogim.de. „Google Talk bald mit MUC?“ weiterlesen

Jabber: Nachgefasst – FAQ und Links

Ich freue mich sehr, dass mein Jabber-Beitrag von gestern so großen Anklang gefunden hat. Das zeigt, dass Jabber definitiv immer mehr ein Thema ist und man dran bleiben sollte gerade Einsteigern die Thematik näherzubringen und Vor- wie Nachteile aufzuzeigen. Neben über 20 Kommentaren und Trackbacks haben mich einige Mails und Jabber-Nachrichten erreicht, die weitere, im Artikel ungeklärte, Fragen aufgeworfen haben. Daher will ich heute nochmal nachfassen und diese Fragen klären und noch ein paar Links nachliefern.
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Warum eigentlich Jabber?

Seit geraumer Zeit setze ich beim Thema Instant Messaging (IM) primär auf Jabber und werde immer wieder schief angeschaut, wenn ich entsprechende abfallende Bemerkungen bzgl. anderen Messengern fallen lasse. Nicht selten höre ich dann Dinge wie „Aber xyz hat doch jeder“, „Was ist denn an Jabber so toll, hat das denn auch die tollen xyz Smilies“, „Was soll denn an ICQ/MSN/AIM/Yahoo IM schlecht sein? Ist doch kostenlos!“. Verständliche Fragen, denn es sind wohl die Fragen eines durschnittlichen Nutzers und oft vergisst man als „Geek“, dass für die breite Masse andere Faktoren wichtig sind als für einen selbst. Ich will daher versuchen zu erläutern was Jabber ist, wieso es sich für jeden lohnt einen Jabber-Account zu haben und warum Jabber besser ist. „Warum eigentlich Jabber?“ weiterlesen

twittern über IM mit imified.com

Neulich hab ich über imified berichtet. Soeben rauscht folgende Nachricht über den Blog von imified rein:

Over the weekend we added Twitter as a new IMified service. We definitely feel their pain trying to keep an IM bot up and running. We’ve had our own issues in case you haven’t noticed ; ) So when the twitter bot is down feel free to get your twit on over here. For now, all you can do is post status updates but we may build in some other api features if you guys want them. Let us know.

ab jetzt also auch Twittern über imified.

Google Talk Gadget

Google baut ein Gadget/Widget von Google Talk für die Google Personalized Homepage inkl. YouTube-Integration auf Flash-Basis:

[flash]http://www.youtube.com/watch?v=oPTP3rXKHvc[/flash]

Viel sinnvoller wär’s wenn sie sich endlich mal um neue Features für den Windows-Client oder gar einen Linux/Mac-Client kümmern würden. Eine ordentliche alternative zu Skype auf Basis eines offenen Protokolls könnte mal nicht schaden.

[via]

Instant Messaging für mehr als nur Chat

imified_logo.pngSeit einer ganzen Weile probiere ich bereits einen Dienst aus, der mich auf den ersten Blick fasziniert hat. Es handelt sich um imified.com, ein Anbieter der den Lieblings-IM (derzeit werden: Jabber, MSN und AIM unterstützt) in eine Fernbedienung verwandelt. Fernbedienung? Ja – mit dem IM bloggen, Notizen aufschreiben, Todo-Listen verwalten, etc.
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