Argumente gegen ein Blog

Ich bin keiner, der krampfhaft versucht andere vom bloggen zu überzeugen, es gibt jedoch Situationen in denen ich es einfach für Überfällig halte. Immer wieder höre ich dann Argumente wie „was soll ich da denn schreiben?“, „Da fällt mir doch nicht täglich was ein“, „Das interessiert doch keinen“.

Ich entgegne dann meist mit „probiers doch einfach aus“. Und genau so seh ich das auch. Man kann nur schwer über’s bloggen urteilen, solange man’s nicht gemacht hat. Es besteht auch keine Pflicht ein Blog täglich mit Inhalten zu befüllen. Ebenso sollte man bei einem Blog erstmal nicht von Erfolg sprechen. Anfangen, besser werden, und dann schau‘ mer mal – sagt der Beckenbauer.

Um so mehr freue ich mich, dass ich heute Erfolg hatte bei einem solchen Gespräch. Mit Mark, einem guten Freund und langjährigen Kollegen, habe ich mehrfach über Blogs, die Blogosphäre, meine Projekte etc. gesprochen und immer wieder viele Argumente Ausflüchte von ihm zu hören bekommen. Nach unserem Gespräch heute hat er’s spontan angepackt, WordPress installiert und los gelegt. Genau so macht man’s. Mark ich wünsch Dir alles gute in Deiner noch jungen Ehe, in Deiner neuen Wahlheimat Berlin und mit Deinem Blog – und zwar genau in der Reihenfolge ;)

[EDIT: Mark hat wieder aufgehört zu bloggen – daher fehlt nun der Link]

Und damit’s leichter fällt noch ein paar must-haves – auch für andere Anfänger, die auf diesen Beitrag stoßen:

  • Spamschutz – am besten mit dem Math-Comment-Spam Plugin und dem Simple-TB-Validator. Beides zu finden bei Michael
  • Feeds zu Feedburner umleiten und Statistiken glotzen. Gutes WP-Plugin dafür bei Orderedlist
  • Unbedingt bei Blogscout anmelden für feine Blogstats und viele Spielereien drum rum.
  • Hol‘ Dir endlich mal einen FeedReader – der von Google ist online, überall und gut.
  • Ansonsten gibt’s jede Menge WP-Plugins mittlerweile bei WordPress in der Übersicht – Themes ebenfalls

Das wars erstmal aber meine Leser wissen eh mehr als ich – denen fällt sicher noch ein, was für einen Neublogger wichtig ist. Bleibt mir nur, Dir viel Spaß, Lernwillen und Durchhaltevermögen zu wünschen. Hau rein!

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9 Kommentare

  1. Hallo Frank, erstmal vielen Dank für die zahlreichen Diskussionen die Du mit mir durchgekaut hast :) Ich werde mir Deine Tipps zu herzen nehmen und an meinem Blog dran bleiben.

  2. @Frank
    Blogscout habe ich zweimal in verschiedenen Abständen getestet. Mag ganz nett für alle sein, die auf der Top 100-Liste stehen möchten. Aber von der Performance und den Ausfällen her doch etwas mager.
    Ich tendiere da mehr zu Google Analytics. Liefert auch alles, was ich brauche und arbeitet zuverlässiger.
    Das soll jetzt kein Blogscout-Bash sein, sondern wirklich nur die praktische Erfahrung.

  3. Frank, danke für die nette Erwähnung der Spam-Plugins.

    @Farlion wg. Blogscout: das ersetzt m.E. nicht wirklich ein Statistik-Tool wie etwa Google Analytics oder chCounter (was ich einsetze). Ist aber m.E. trotzdem für Blogger interessant um zu sehen, wo man denn so steht. Also quasi als Ergänzung zu einem bestehenden Statistik-Tool. Mit der Performance bzw. Ausfälle hast Du leider Recht :-(

    Ich hab ja immer einen negativen Beigeschmack bei Google, obwohl ich auch über Gmail (wieder) maile. Aber selbst da muss man z.B. aktiv auf https umsteigen. Gibt man nämlich im Browser einfach gmail.com ein, so wird eine unverschlüsselte Verbindung zur Email-Inbox aufgebaut :-( Aber das führt jetzt weit am Thema vorbei ;-)

  4. @Farlion: Wie Michael schon sagt ist Blogscout kein vollständiges Statistiktool, aber bei denen weiß ich, dass Mark sie kennt, deshalb habe ich sie nicht erwähnt.

    Bzgl. der Ausfälle war mir das aber bei Blogscout nie bewusst. Ich kann mich an ein paar Schwierigkeiten in der Anfangszeit erinnern, aber in letzter Zeit habe ich da keinen Ausfall mehr erlebt.

  5. Also ich werd Blogscout demnächst bei mir rauswerfen. Hauptsächlich weil’s auf meine Traffikpeaks so seltsam reagiert. Und weil mir die Suchstatistiken von 103bees ausreichen wird auch Google Analytics gehen müssen.

    Ich hab Ende letzten Jahres mal jemandem zum Blog überredet das hier ist das Resultat. Ich konnt ihn nicht mal über Wettbewerb (ich hab diesen Monat schon XX posts gemacht) zu mehr Blogggen bewegen.

  6. Ich entgegne dann meist mit “probiers doch einfach aus”. Und genau so seh ich das auch.

    Ich auch. :)

    Leute zu motivieren, ist eine prima Sache.

    Grüße + schöne Ostern,

    René

  7. Meiner Meinung nach wird es in Zukunft immer mehr Blogs geben, sozusagen das früher oder später jeder seinen Blog hat, um z.B. auf virtuellem Wege mit anderen zu kommunizieren oder um Menschen mit ähnlichen Interessen zu finden

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