Der kleine nofollow-Report

nonofollowAngeregt durch einen Beitrag von Frank im SEO Marketing Blog und die anschließende Diskussion darüber, habe ich mir mal die aktuelle Nofollow-Situation der deutschen Topblogs angeschaut. Gleich vorneweg: Ich bin schockiert.

Kurz zum technischen Hintergrund: Das Attribut rel=“nofollow“ wurde Anfang 2005 eingeführt und dient dazu Suchmaschinen mitzuteilen, dass sie einen Link nicht berücksichtigen – ihm nicht folgen sollen.

Google hatte die Einführung damals als Vorbeugung gegen Kommentarspam proklamiert. Das Projekt NoNofollow ist daraufhin entstanden, da sich einige Blogger deutlich dagegen ausgesprochen hatten. Die letzten 2 Jahren haben auch bewiesen, dass Kommentarspam dadurch keineswegs verhindert wird. Oder gibt es einen Blog der Aufgrund des Nofollow-Attributes ohne Spamplugin komplett Spamfrei ist?

Fakt ist, dass die Blogosphäre vom gegenseitigen verlinken lebt. Links sind sowohl für Menschen als auch für Suchmaschinen wichtig. Die Pauschale Sperrung von Links für Suchmaschinen – zum Beispiel im Kommentarbereich eines Blogs – beeinflusst die Verlinkung sehr einseitig und ist der Vernetzung der Blogs untereinander alles andere als dienlich.

Nach dem oben genannten Beitrag und den Kommentaren dazu, habe ich mir im Firefox im ohnehin installierten Search-Status-Plugin mal die Nofollow-Links markieren lassen und bin etwas durch die Blogs der deutschen Blogcharts gesurft. In der Tat – Frank und Jojo hatten Recht – es sind deutlich mehr Blogs als ich dachte, die mit nofollow arbeiten. Hier eine kleine Liste mit der Platzierung in den Charts in Klammern dahinter und einer kleinen Erklärung wo nofollow zum Einsatz kommt.

  • Spreeblick (2)
    im kompletten Kommentarbereich
  • Ehrensenf (5)
    im kompletten Kommentarbereich
  • Netzpolitik (10)
    im kompletten Kommentarbereich
  • Dr. Web Weblog (11)
    im kompletten Kommentarbereich
  • MC Winkel (12)
    im kompletten Kommentarbereich
  • Beetlebum (13)
    im kompletten Kommentarbereich
  • Schockwellenreiter (16)
    in den Kommentaren trotz Einsatz von Popups
  • Mein Parteibuch (22)
    im kompletten Kommentarbereich
  • Lummaland (24)
    im kompletten Kommentarbereich

Das sind 9 von 25 – mehr hab‘ ich mir für’s erste nicht angeschaut. Das sind in meinen Augen ziemlich viele schlechte Vorbilder. Von einigen der genannten hätte ich das ehrlich gesagt auch gar nicht erwartet.

Für WordPressnutzer sei gesagt, dass WP seit Beginn dieser nofollow-Aktion selbst das Attribut in den Kommentaren einbaut (automatisch). Abhilfe schafft hier z.B. das dofollow-Plugin.

Wie denkt ihr über rel=“nofollow“?

[tags]nofollow,blogs,blogosphaere[/tags]

0 Gedanken zu „Der kleine nofollow-Report“

  1. NoFollow ist für mich totaler Schmarrn, wenn ich oder meine Leser etwas verlinken, ist das meist durchaus nützlich.

    Gleich von vorneherein von Spam auszugehen hört sich ja nach Pauschal-Kriminalisierung an, um es mal ganz überspitzt zu formulieren.

    Spam bekomme ich auch noch genug, was hat es also gebracht, außer, dass grundlegende Funktionen des Internets und der Suchmaschinen ausgehebelt werden.

    Aber es ist wirklich erstaunlich, wie viele A-List-Blogger nofollow nutzen. Ein Link auf einen dieser Blogs dürfte natürlich große Auswirkungen auf den PageRank haben, das ist klar. Handeln die Blogger damit Verantwortungsbewusst gegenüber den Suchmaschinenbetreibern? Aber was ist mit ihren Lesern?

    Sehr philosophische Fragen am Vormittag :)

  2. Ich hatte ein ziemliches Spamproblem, worauf ich unseren Webmaster in unserer 4ma um Rat bat. Und es kam wie aus der Kanone geschossen Setz “NoFollow” ein. Habe ich gemacht mit dem Ergebnis NULL Effekt. Ich habe das Teil wieder entfernt, AKISMET macht seinen Job gut genug.

    NACHTRAG: Ein Freund von mir hat sich sogar überlegt hier in Frankreich eine Webseite zu gründen, in der dazu aufgefordert wird NOFOLLOW Blogs zu „denunzieren“ und die Blogsphäre dazu aufgefordert wird die Nofollow Blogs von den Bloggrolls zu werfen. :-)

  3. Ich dachte immer das Google und Co. gerade auf die Linkverfolgung angewiesen sind. Man stelle sich doch mal vor alle Link im WWW wäre nofollow’s dann dürften die Robots doch nichts mehr crawlen können, und damit die ganze Suchmaschinen Sache wäre für’n A****.
    Das „so viele“ große Blogs das Teufelszeug einsetzen erschreckt ein wenig und stimmt mich nachdenklich. Ich meine doch das die Blogs von Backlinks, Trackbacks und co leben. Kommt ja dann fast so rüber das die großen immer größer werden wollen und die „noch“ kleinen doch auch selbiges bleiben sollen.

  4. @ Frank

    Klasse Artikel – schön, daß Du das Nofollow-Thema so ausführlich aufgegriffen & hinterfragt hast ;-)

    @ Christian

    … die Idee Deines Freundes klingt interessant – in meinen Blogrolls würde er damit landen!

    @ all

    Es ist aus SEO-Sicht ganz klar, daß die vom Nofollow momentan „teilentmündigte“ Blogosphäre ohne das „Sinnlos-Attribut“ deutlich stärkere Präsenz in Google & anderen „Backlink Zählmaschinen“ hätte!

    Als dann „zwangsweise“ ernstzunehmender, da deutlich gestärkter, Teil der Medienlandschaft und Online Meinungsbildner wäre sie dann allerdings fast schon wieder sowas wie eine „latente Gefahr“ für die traditionellen Meinungsmacher …

    … andererseits: Wir sind das WWW ;-)

  5. Ich bin stolz auf no-nofollow und setze das soweit ich weiß auch in privaten Blogs und Corp-Blogs ein – hab ich zwar schon bei Robert geschrieben, aber ich möchte es hier noch einmal betonen.

  6. @Frank: Toller Artikel, gebe dir in allen Punkten Recht. Du solltest das auf jeden Fall ausbauen. Wie wäre es zb. mit einer NoNofollow Webseite oder ähnlichem.

    Also das sich Blogs da Anmelden können die nofollow bei sich deaktiviert haben und sich (nach überprüfung) einen Button einbauen können bzw. dürfen.

    So zu sagen als Beweis das man nofollow deaktiviert hat und an der verlinkung in der Blogosphäre aktiv teilnimmt. Eine Art Gütesiegel oder Prüfplakette…

  7. Zwar nicht mit anmelden, aber eine Seite dazu gibts schon (siehe Artikel). Ich denke ein Gütesiegel wäre zwar grundsätzlich eine gute Idee – die dauerhafte und wiederkehrende Überwachung des ganzen aber schon relativ viel Aufwand. Eigentlich sollte das der Gesunde Menschenverstand von alleine Regeln. Zumindest ein paar der oben genannten lesen hier mit – vielleicht äußert sich ja mal einer dazu.

  8. Also zumindest ist bei der WordPress-Ausgabe bei wordpress-deutschland.org ein passendes Plugin für nonofollow dabei. Irgendwann werden sicher auch die Hauptentwickler wieder realistisch

  9. Nachdem ich wußte, worum es da geht, habe ich das NoFollow-Plugin schnell aktiviert. Vor Spam schützt das wirklich eh nicht und stattdessen verhindert es den Sinn von Links in Blogs.

  10. Kann mich dem „Vorkommentar“ nur anschließen.
    Nachdem ich diesen Beitrag gelesen habe, habe ich auch gleich mal das LinkFollow-Plugin aktiviert.
    Ich würde mal behauptet, dass viele (so wie ich) das deshalb benutzenn, weil es Standard bei WordPress ist, und nicht um damit die Linkverfolgung einzuschränken…

  11. Pingback: Dobschats Weblog
  12. NoFollow dient bei Google der Steuerung der PR-Vergabe. Das verhindert aber in keiner Weise die Indexierung der verlinkten Seiten.

    Die Linkverfolgung bleibt also erhalten, nur der PR-Fluß wird gebremst! NoFollow verhindert auch keinen Kommentarspam, macht ihn für die Verursacher aber weniger wertvoll! Natürlich nur, wenn möglichst viele Blogs den Tag auch einsetzen…

  13. Als Hoster und Mit-Initiator von nonofollow.net, muss ich mich entschuldigen, dass das Wiki geschlossen ist. Aber es gab einfach zu viele Leute, die da hineingespammt haben.

    In Kürze will ich die Seite als Blog aufsetzen, so dass man einfach einen Trackback setzen kann, um seine Unterstützung auszusprechen.

  14. … wollte es nur mal sicherheitshalber nachschieben, bevor es Kuddelmussel gibt, da der Blogbetreiber ja auch Frank heisst – mein Name ist Frank Schräpler ;-)

  15. @Frank

    Was die Indizierung angeht habe ich mich nicht ganz klar ausgedrückt. Indiziert werden von den Suchmaschinen über Links aufgefunden Seiten. Eine vollständige Nicht-Indizierung wegen NoFollow kann nur vorkommen, wenn außer den Kommentarlinks keine weiteren Links auf die betreffende Seite zeigen. Sollte das der Fall sein ist der Seite SEO-technisch aber sowieso nicht zu helfen…

    Die vollständige Ranking-Entwertung ist doch gerade der Sinn der Sache! Kommentarspam bring nix, wenn man kein PR dafür bekommt.

    PR aus anderen Quellen wird logischerweise nicht angetastet, weil sonst die Schädigung von fremden Seiten durch „Negativspam“ möglich wäre.

  16. @David: Natürlich geht es nicht um die indizierung. Evtl. habe ich das auch falsch ausgedrückt. Es geht defacto um die nicht-bewertung beim Ranking bzw. die missachtung als eingehenden Link.

    Warum das schlecht ist, ist quer durch’s Netz viele male beschrieben. Natürlich macht es Kommentarspam auch sinnlos, aber es verhindert ihn eben nicht. Das musst nur selbst ausprobieren. Dass Kommentarspam vermieden werden könnte, wenn alle blogger nofollow einsetzen ist kompletter Blödsinn. Kommentarspammer checken jetzt schon recht aufwändig ob sie durch spamfilter durchkommen – auch bei blogs bei denen nofollow aktiv ist. Dabei wäre eine prüfung auf vorhandenes nofollow wesentlich einfacher.

    Fakt ist, dass nofollow das kaputt macht, was Links ausmachen. Es kann halt aus meiner Sicht nicht angehen, dass man pauschal alle Kommentarlinks Suma-technisch abwertet nur weil ein Spammer (der Aufgrund der zahlreichen Spamfilter ohnehin nicht durchkommt) ja theoretisch seinen Spamlink platzieren könnte.

    Spam ist ohne Frage was schlimmes. Viel schlimmer ist es aber nicht-spammer als eben solche zu behandeln. Vergleichbar mit dem Raubkopierer-Vorspann auf legal erworbenen DVDs.

  17. @Frank

    Technisch haben wir uns, glaube ich, jetzt verständigt.

    Es ist natürlich eine Frage des persönlichen Stils und Geschmacks ob man NoFollow nun einsetzt oder nicht. Die Entscheidung steht ja ohnehin jedem frei. Die Idee und das „Angebot“ der Suchmaschinen den Tag zu verarbeiten finde ich grundsätzlich aber gut.

    Natürlich ist es nur ein Tropfen auf den heißen Stein aber immerhin ein weiterer kleiner Schritt, um Spammern das Leben ein bißchen schwerer zu machen und die Qualität der Suchergebnisse zu heben.

    Interessant wäre doch mal eine kleine Umfrage, wer den Tag verwendet und aus welchen Gründen. Vor allem die Meinung und Erfahrungen der „Großen“ würden mich sehr interessieren…

  18. Ja, David – die Erfahrungen der die’s seit längerem einsetzen wäre in der Tat interessant. Diese Erfahrung ist uns Sven in seinem Artikel leider schuldig geblieben. Allzu gut wird sie aber nicht sein, denn Math Comment-Spam und SpamKarma2 kommen immer noch zum Einsatz.

  19. Setze ich in einem Beitrag einen Link auf eine Seite, so handelt es sich dabei um einen redaktionellen Verweis und damit um eine explizite Leseempfehlung meinerseits. Diese gilt bei Verzicht auf nofollow in *diesem* Link selbstredend auch für Suchmaschinen.

    Setzt ein Kommentator einen Verweis auf seine Site, wird er bei entsprechender Qualität des Beitrags und seines Angebots eventuell ebenfalls mit weiteren, dann redaktionellen Links anderer Leser belohnt. Betreibt er lediglich Kommentar-Spam (= alles, was weniger als fünf Sätze umfasst), verdient er keine weitere Beachtung.

    nofollow bietet damit eine bequeme Möglichkeit, Linkziele auch Suchmaschinen zu empfehlen. Wer wertvollen Input liefert, wird die Früchte früher oder später ernten. Entweder direkt in Form eines Beitrags oder indirekt über neue Leser.

  20. Ich fänd’s semantisch besser wenn man für de Links in den Kommentaren nicht rel=“nofollow“ sondern gleich rel=“comment“ oder rel=“trackback“ verwenden würde. Wie die Suchmaschinen es werten ist ja wurscht aber zumindest kann man ihnen mitteilen was für ein Link es ist.

  21. Hat eigentlich irgend jemand schon herausgefunden, ob das nofollow überhaupt von SM beachtet wird? Ich konnte keinen Unterschied feststellen und habe es auch erst garnicht eingebaut. Das einzig sinnvolle ist meiner Meinung nach ein Spam Plugin

  22. Pingback: nofollow-Report
  23. Pingback: BloggingTom
  24. Pingback: Blogaddict
  25. @26
    1. nofollow wurde von u.a. von google entwickelt.
    2. es verhindert keinen Comment-Spam. Sondern nur die Bewertung der Links in den Kommentaren (oder da wo nofollow vorkommt)

    @Artikel:
    ich bin ja der Meinung, dass nofollow, wie er geplant war (eben als Kommentarlink-Attribute), schon seine Berechtigung hat, denn man sollte eigene Links nicht selbstständig auf fremden Seite eintragen, damit sich google daran erlaben kann.

  26. Das DoFollow-Plugin habe ich als allererstes Plugin in WordPress installiert. Das Internet lebt nun einmal von Vernetzung und Interaktion. Warum sollte ich jedem unterstellen, nur als Spammer unterwegs zu sein? Und wenn man sich die Argumentation zur Einführung des NoFollow anschaut, klingt diese sehr mager. Spam unterbinden??? Aber bestimmt nicht mit NoFollow! Oder ist der Spam seitdem weniger geworden? No, No: Ich biete DoFollow und sehe es selber gerne in anderen Blogs. Google hat doch nur Manschetten, daß ihre Algorithmen irgendwann keine logischen Ergebnisse mehr produzieren… Spam-Schutz?!? Dann falten Zitronenfalter wohl auch Zitronen…

  27. Als gestandener EX-DDR-Bürger und somit systembedingt auch Marxist/Leninist weiß ich, daß die Praxis das Kriterium der Theorie ist. Also empfehle ich folgenden Artikel zu lesen und ggf. nach dem beschriebenen Muster zu verfahren:

    nofollow-does-it-really-work-like.html

    Nofollow ist *nicht* das, was es zu seien scheint und gerade der „Erfinder“ weicht seine Regeln auf. Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, das auch richtig gestaltete noffollow-Links ihr Werk tun.

    So long – my 2 cents

    Der Installateur

  28. @Installateur: soweit ich weiß, wurde nie behauptet, dass rel=“nofollow“ verhindern soll, dass die Zielseite vom Robot besucht wird – deshalb ja auch die Kritik am Namen des Attributes.

    Die Suchmaschinen sollen nur diese Verbindung nicht werten, also z.B. keinen PageRank vererben.

    Dass dies doch geschieht, wurde in dem von Dir referenzierten Beitrag nicht „bewiesen“.

  29. Also eigentlich dachte ich, dass die technische Seite und der missverständliche Namen von rel=“nofollow“ recht gut bekannt ist … (das „nur“ das PageRanking beeinflusst wird)

    Ganz offensichtlich – wenn ich die Kommentare lese – ist das nach wie vor nicht so. Ich denke allein dieser Umstand zeigt schon den Kern der Problematik:

    Eigentlich geht es um eine sehr grundsätzliche Frage, bei der man sehr gute Argumente für wie wider finden kann. Leider hat diese Grundsatzdiskussion (und ich denke schon, dass man das so nennen kann) nicht den Platz, der ihr gebührt.

    Bestes Beispiel hierfür scheint mir schon der Umstand zu sein, dass die int. WordPress-Version standardmäßig das „nofollow“ in den Kommentaren aktiv hat, ohne auch nur irgendwie darauf hinzuweisen, dass dies durchaus umstritten ist. (Alles, was es gibt ist diese Seite – und man muss schon nach ihr suchen, um sie zu finden …)

    Klar, man kann darüber streiten, ob es in Ordnung ist, dass man sich selbst einen Link auf einer anderen Seite setzen kann; Tatsache ist aber auch, dass Michael Hampton schon recht hat, wenn er feststellt, dass das sog. BlogNoise, mit dem Google noch vor zwei Jahren zu kämpfen hatte durch „nofollow“ (absichtlich oder unabsichtlich ist ja erstmal egal) beseitigt wurde.

    Ich kann persönlich nach wie vor nicht sagen, ich habe eindeutig diese oder jene Meinung, würde mir aber wünschen, dass die „nofollow“-Dikussion eine breitere Bühne bekommt, egal ob Blogosphäre oder Wikipedia (die generell „nofollow“ benutzt, siehe hierzu auch einen Beitrag im Perlentaucher) – ob Links für das PageRanking zählen oder nicht, ist einer der wesentlichen Bestandteile des Internets (und der Art und Weise wie es benutzt wird).
    Vielleicht wäre es hilfreich, eine kleine Seite zu eröffnen, auf die ähnlich der Diskussion um Browser und Webstandards mit einem festen Banner verwiesen werden kann, um zumindest der Streitfrage viel Raum in der Öffentlichkeit zu geben. – Wie man sich entscheidet – wie gesagt, ich denke es gibt gute Gründe für und wieder … auch wenn ich „nofollow“ bei meinem bescheidenen Blog deaktiviert habe …

  30. Nofollow interessiert die Spammer am allerwenigsten. Ihnen ist nämlich total egal, ob sie nun „mehr PR“ bekommen oder aber ein paar verirrte Leser den Link benutzen um auf der neusten Pharmazie Seite zu landen. Ein Grund auch dafür, warum trotz nofollow ein wikipedia Link immer noch sehr sehr wertvoll ist. Gegen Spam hilfts jedenfalls nicht. Gut einzusetzen ist das Attribut z.B. bei „Print Version“ Links oder ähnlichem. Von Nofollow für Kommentare kann man nur Abstand nehmen.

  31. Vielen Dank, das Search-Status-Plugin kannte ich noch nicht, andere Seo Toolbars und so schon, aber diesen mit nofollow highlighting noch nicht.
    Da kann ich den anderen 2WiD Mitmachern mal wieder mit einem Tipp etwas helfen :-)
    Ja, manche Sachen liest man nur im Blog und nicht aus den Zeitungen. Bis vor wenigen Monaten hatte ich mich so gut wie nur aus Zeitschriften informiert. Aber GUTE Blogs, wie hier, lesen macht echt Spaß !

  32. Ich finde es ist eine übertriebene Maßnahme. Die meisten Spammer legen es darauf an „gesehen“ zu werden und nicht einen hohen PR zu ernten. Es geht dabei lediglich um den „fame“.

  33. Ich lese immer viel über die „Mutmaßungen“ das Backlinks mit „nofollow“ doch beachtet werden und diverse Tests sollen das belegen, nur was viele zu vergessen scheinen ist, daß das Internet keine abgeschlossene Testumgebung, die perfekt kontrollierbar ist.

    Im Endeffekt funktioniert nofollow bezogen auf Google so wie es gedacht war. Wenn nun Seiten doch plötzlich bei Google auftauchen, die eigentlich dort gar nicht auftauchen dürften, liegt es einfach daran, das es genügend Seiten und Suchmaschinen gibt, die Ihren „Content“ über andere beziehen und somit auch solche Seiten präsentieren, die eigentlich nicht beachtet werden sollten.

    Hierzu habe ich meine eigenen Tests gemacht … weitere Infos zu Backlinks mit rel=nofollow

    Abschliessend möchte ich allen zustimmen, die sagen, das jenes nofollow-Tag eine Art Selbstvernichtung der Blogosphäre darstellt. Nieder mit dem nofollow! ;-)

  34. Pingback: datenschmutz.net
  35. Geiz ist Geil oder was?? Viele Blogs sammeln sehr gerne Content, sind aber dann nicht bereit einen Link „normal“ also ohne Nofollow anzuzeigen.. Was auch ganz gerne mal gemacht wird ist, das der im Kommentar eingegebene Content gerne gezeigt wird, aber der Link zur Homepage einfach gelöscht wird.. Vieleicht dachte man sich da, blos kein Bad Neighbourhood.
    Wie auch immer ich habe den Eindruck das sehr viele Bolg’s die ohne das Nofollow attribut arbeiten sehr gut da stehen..

  36. Ja schönes Thema, ich sehe das auch so wie du, Content haben wollen, aber keine Links geben, hab auch schon oft erlebt, dass ich viel zu nem Thema geschrieben habe, aber im nachhinein wurde dann die url gelöscht, naja was soll man dazu sagen.

  37. in bestimmten bereichen ist der nofollow tag ja sinnvoll aber auch ich bezweifele das dadurch „spammer“ davon abgehalten werden blogs gästebücher u.ä. zuzutexten da diese meist automatisiert ihren spam ablassen und keine rücksicht auf verluste nehmen
    durch den einsatz der nofollows in blogs sehe ich ganz auch die gefahr das die interressanten blogs die diesen tag einsetzten irgendwann unrelevant (für sumas) werden und dann nicht mehr auffindbar sind …

  38. Ich finde nofollow fürn Arsch. Wird ja wohl immer neue Spaming-Wege für die Leute geben, die ihren Müll verbreiten möchten. nofollow wird daran wenig ändern.

  39. Habe die Erfahrung gemacht, dass nofollow von Google nicht einmal selbst wirklich eingehalten wird. Habe eine neue Seite geschrieben und versuchsweise nur einen nofollow-Link gesetzt, sonst keinen. Und siehe da: Nach zwei Wochen war die Seite schon im Google-Index…

  40. Hallo David – „nofollow“ bedeutet auch nicht, dass Google einem Link nicht folgt und damit auch nicht, dass Google die dahinterliegende Seite nicht indiziert – auch wenn der Name das evtl. vermuten lässt. „Nofollow“ veranlasst Google lediglich dazu, den Link nicht für das Ranking der Zielseite zu werten.

  41. Hallo Frank, das habe ich mit dieser Erfahrung auch gelernt. Hat mich aber gewundert, da ich Informationen hatte, die das Gegenteil behaupteten. So schreibt etwa Wikipedia: „Die so markierten Links sind aus Sicht der Suchmaschinen praktisch nicht existent“. Nun ja, das stimmt so offenbar nicht.

  42. Sehr, sehr viele interessante Infos mittlerweile auf dieser Seite .. so sollte die Kommentarfunktion genutzt werden .. Danke und Gruss Joakim

    EDIT: Netter Versuch, Spammer

  43. nofollow ist eigentlich völlig gegen den Grundgedanken des Webs und der Verlinkung. Erst seit Google will man der Menschheit erklären, wie zu verlinken ist. Eine Seite soll wichtig sein und einen Link kriegen, aber doch nicht so wichtig um bei Google Berücksichtigung zu finden. Das passt nicht zusammen. Auch ich bin durch einen netten Mailaustausch mit Frank auf den Trichter gekommen und habe danach in allen Blogs von mir den nofollow in Rente geschickt.

  44. Das einzige was evtl hilft ist wirklich dem robot dem Zutritt auf die komplette Website bzw den Unterseiten zu versagen. Aber was bringt das und vorallem wem. Der einzige Effekt ist, dass der Blog über kurz und lang ausstirbt. Was ich festgestellt habe, ist dass nofollow Blogs weniger Kommentare erhalten als dofollow Blogs.
    Was ich viel schlimmer finde ist dass in den aktuellen WP Versionen standartmäßig Nofollow gesetzt wird. Dann kann man ja gleich alle Links entfernen und zur guten Alten Meta-Suche übergehen. Dann sind die Links nämlich egal.

  45. Pingback: Follow me!
  46. Diese nofollow-Frage war seit Einführung und ist ja immer noch eine der meist geführetn Diskussionen in der Blogger-Szene. Es ist eigentlich schade, dass G. solch ein schwachsinniges Attribut eingeführt hat, das den eigentlichen Sinn der Suchmaschinen, welche auf Link- oder Domainpop aufbauen, nahezu komplett zunichte macht bzw. machen würde, wenn es jeder anwende. Damit unterwandern die Sumas, die nofollow befolgen, ja praktisch ihr eigenes Grundsystem. In meinem Blog gibt es jedenfalls kein nofollow und wird es auch nicht geben. Spam wird eben per Hand gelöscht und vernünftige Kommentare werden eben mit einem vernünftigen Link „belohnt“. Macht zwar Arbeit, aber was solls….

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