Der Weg zu mehr Kommentaren

Bei DonAlphonso und Robert geht’s grad um Kommentare und die Tatsache, dass in der Blogosphäre zu wenig kommentiert wird. Das brachte mich auf die Idee ein paar Gedanken zu diesem Thema aufzuschreiben und gleichzeitig den „jüngeren“ Bloggern ein paar Tipps zu geben, wie man den ein oder anderen Kommentierer anziehen kann.

Ich versuche mich dabei möglichst kurz zu halten. Nicht zu letzt weil ich verdeutlichen will, dass gar nicht so viel dazu gehört. Es ist kein Hexenwerk…

Interessanter Content

Ohne Frage die Basis allen Erfolgs beim bloggen: eigene, interessante Inhalte. Wer nur kopiert oder ausschließliche uninteressante Dinge bloggt, braucht sich über mangelnde Kommentare nicht beschweren.

Besucher einbeziehen

Demonstriere in Deinem Blog offenheit gegenüber Kommentaren und fordere diese vom Besucher. Stelle Fragen, eröffne die Diskssusionsrunde. „Was meint ihr dazu?“, „Mich würde interessieren ob ich der einzige bin, der das so sieht“, oder ähnliche Phrasen können manchmal wunder bewirken. Aber bitte nur wenn’s auch so gemeint ist.

Usability

Einer der wichtigsten und zugleich sehr wenig berücksichtigten Punkte. Je leichter es der Besucher mit dem Kommentieren hat, umso eher wird er die Gelegenheit nutzen. Keine Frage – Spamschutz muss sein. Unlesbare Captcha-Bilder (verbogene, bunte Buchstaben) müssen jedoch heutzutage nicht mehr sein. Benutzerregistrierung und manuelle Kommentarfreischaltungen sind killer. Oft genug breche ich einen geplanten Kommentar ab, weil ich weiß, dass es in der Vergangenheit in diesem Blog zu Problemen kam. Macht dem User das kommentieren so leicht wie möglich und sorgt dafür, dass nicht-Spam-Kommentare direkt im Blog erscheinen.

Dranbleiben

Das gilt sowohl für Dich als Blogger als auch für Deine User. Du selbst solltest auch immer auf die Kommentare Deiner Leser eingehen. Zeig‘ ihnen, dass Dir die Kommentare wichtig sind, indem Du darauf reagierst. Steig in die Diskussion ein. Sowas ist Leserbindung. Aber auch Deine Leser sollen dranbleiben können. Gib ihnen zumindest die Möglichkeit die Kommentare als RSS-Feed zu abonnieren (meist Standard). Besser ist noch zusätzlich ein Email-Abo wie hier im Blog.

Das sind meine 3 4 wichtigsten Punkte für mehr Kommentare. Zweifelsohne ist natürlich immer das Gesamtpaket entscheidend und die 3 4 Punkte alleine machen noch keine große Blogcommunity. Dem ein oder anderen werden diese Tipps jedoch hoffentlich hilfreich sein.

Ich freue mich auf Euer Feedback! ;)

Update: Punkt 4 habe ich eben auf Anregungen aus den Kommentaren hinzugefügt.

0 Gedanken zu „Der Weg zu mehr Kommentaren“

  1. Gute Liste! Ich würde noch anfügen, dass der Bloginhaber auf Fragen, Anregungen, Kritik (und Lob) in den Kommentaren reagieren sollte. So fühlen sich die Kommentierenden Ernst genommen und schreiben wieder mal was rein.

    Es gibt ja nichts Unschöneres, als ein Post mit einem Kommentar, in dem eine unbeantwortete Frage gestellt ist.

  2. jo – da hat sich meine Änderung im Beitrag wohl mit Deinem Kommentar überschnitten. Das war mir nachträglich auch noch eingefallen.

    Halte ich für enorm wichtig und fehlt mir in einigen (gerade in bekannteren) Blogs immer wieder.

  3. Ermögliche den Besucher die Kommentare auf verschiedene Weise zu verfolgen (RSS-Feed, Mail-Abo, Liste mitden neuesten Kommentaren, Liste mit Kommentaren zu bestimmten Posts)

    Wenn man an einem Tag in 5,6 oder 10 Blogs Kommentare zurück gelassen hat, ist es mühselig die nach einander abzusurfen und zu schauen wo es neue Reaktionen gibt.

  4. Sehr guter Beitrag! Bei mir gibt’s was die Quantität der Kommentare anbetrifft recht starke Schwankungen. Dazu gehört eben auch, daß man eine Basis regelmäßiger Besucher hat. Robert hängen viele Besucher ja an den Lippen, da ist es nur logisch, daß viele (zurecht) ihren Senf abgeben. Und danke für den Link zu dem Plugin, hatte ich auch schon einmal gesucht.

  5. an den Lippen hängen? Komisch, ich hatte immer das Gefühl, die meinen exakt das Gegenteil meiner einer und so entstehen dann manchmal auch heisse Diskussionen. Das wiederum bewegt hin und wieder einen Lurker, auch mal was zu sagen, wenn ihm danach ist.

    gabs ja schon häufig die Thematik, wann kommentiert wird: je kürzer der Artikel und je knackiger/werthaltiger die verschiedenen Meinungen sind. Ohne dass es gleich in Flamewars ausarten muss

    achtung, spoiler:
    2+7=9

  6. Hallo Frank,

    vielen Dank für den Hinweis auf das Plugin „Subscribe to comments“. Habe es gerade bei mir installiert und es funktioniert einwandfrei. Jetzt muss nur sich nur noch jemand auf meine Seite verirren und mal etwas kommentieren …

    Viele Grüße aus dem Tor zur Welt

    bosch

  7. Wichtig finde das der Kommentarautor für seine „Arbeit“ mit einem link belohnt wird. Dabei ist ein link ohne „nofollow“ gemeint, wie zumbeispile das hier oder in meinem Blog der Fall ist!
    An erster stelle steht natürlich der Inhalt;)!

  8. Wichtig ist das der Kommentator nicht nur des Linkes willen kommentiert, sondern etwas zum Thema zu sagen hat.
    Wenn ich z.B. hier nur rein schreibe „Toller Beitrag Frank. Hat mich auch geholfen“ wird das nicht dazu führen das sich jemand für mein Blog interessiert.
    Wenn ich hingegen noch den einen oder anderen guten Tipp auf Lager habe, taucht mein Blog u.U. noch auf dem einen oder anderen Radar auf. Und führt somit früher oder später auch dazu das ich mal den einen oder anderen Kommentar abbekomme.

    PS:
    Bezüglich Usability. Große Kommentarfelder sind schwer in Mode. Vor allem wenn man längere Kommentare schreiben möchte ist das sehr angenehm ;)

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