RSS – öffentlich oder privat?

Robert Scoble bringt eine für mich sehr interessante Diskussion auf den Tisch, die in der Vergangenheit auch in der deutschen Blogosphäre immer ein Thema war.

Es geht um das Recht und die Möglichkeiten fremden Content per RSS zu veröffentlichen bzw. um die folgen daraus. Konkret geht es um das Sharing-Feature von Google Reader, dass Robert nutzt um interessante Feed-Items aus seinem Reader (sprich von anderen Blogs und Websites) zu veröffentlichen. Zur Veranschaulichung: Hier gibt’s seinen Share-Blog.

Nun hat sich Andy Beard unter anderem über dieses feature aufgeregt.

An RSS feed which you subscribe to is your personal subscription to a service, just like email.

…so Andy. Robert hingegen sieht das ein wenig anders.

I TOTALLY disagree with Andy that RSS was designed to be private. That’s TOTALLY FALSE. Ever since I can remember RSS is about PUBLIC uses of syndication technology.

Ich sehe das ähnlich. Natürlich vor dem non-kommerziellen Hintergrund um den es hier geht:

Anyway, what are the rules? Most people who use RSS know that they are giving permission for their feeds to be used in a non-commercial way. My link blog doesn’t have ads on it so fits inside the model of a non-commercial use

…so Steve weiter.

Ein nicht selten diskutiertes Thema. Ich denke die Integration einer Lizenzierungskennzeichnung in den Feed wäre (Creative Commons?) wäre zumindest ein guter Weg um solchen Diensten wie Google Reader zu ermöglichen diese Information automatisch zu verarbeiten und – wenn der Feedpublisher z.B. durch seine Kennzeichnung die Veröffentlichung untersagt – entsprechend zu reagieren.

Wie seht ihr das?

[tags]rss,feed,republishing,contentklau[/tags]

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