Vom bloggen und der Motivation

Es ist schon so ein Ding mit dieser Bloggerei. Hier gab es in letzter Zeit immer mal wieder längere Blogpausen. Dabei liegt das nur in wenigen Fällen daran, dass es gerade nichts zum bloggen gibt. Auch ist es oft gar nicht wirklich die Zeit die mir zum bloggen fehlt – man neigt vielleicht dazu, die Zeit als Ausrede zu verwenden, wenn man ein wenig ehrlich zu sich selbst ist sieht man aber oft auch, dass es daran nur selten scheitert. Zumindest geht mir das so.

Oft ist’s dann so, dass ich einen Beitrag schreibe und mir direkt im Anschluss 2-3 weitere »aus den Fingern fallen«. Oft ist es schlichtweg die Motivation die fehlt. Oft finde ich einfach den nötigen Anfangsschwung nicht ein Thema, dass mir auf den Fingern liegt auch zu bloggen. Wirklich komisch, aber das ist mir jetzt bereits mehrfach aufgefallen und tritt immer mal wieder auf. Dabei gibt es eigentlich gar keinen Grund dazu. Viele Leser, die diesen Blog lesen und das regelmäßige Feedback über die Kommentare sind etwas worüber ich mich richtig freue und worauf ich richtig stolz bin – sie sollten eigentlich Motivation genug sein.

Sie sind es auch – sobald ein Beitrag geschrieben ist, etwas Feedback zu kommt und ich spüre, dass sich was dreht, fallen folgende Beiträge deutlich leichter – ein paar Tage später aber scheint die Motivation verflogen und die Haftreibung die für den nächsten Beitrag zu überwinden ist, ist wieder ungleich höher.

Wollte ich nur mal gesagt haben…

10 Gedanken zu „Vom bloggen und der Motivation“

  1. Oh, das kommt mir leider nur allzu bekannt vor. Ich hab noch sooo viele Themen, über die ich bloggen will und wollte, habe es aber dann doch nicht getan. Warum? Keine Ahnung.

  2. Ich kenn das ganz gut, mir fehlt manchmal Monatelang die Motivation, überhaupt nur irgendwas fürs Blog zu tun. Und dann gibt es Monate, in denen ich schreiben könnte bis zum Abwinken…

  3. Ist bei mir auch so. Manchmal hab ich einfach keine Lust und dann geht das schreiben einfach nicht. Und plötzlich schwupps hat man eine Idee und dann schreibt man am besten gleich drauf los um den „Schwung“ zu nutzen und ehe man sich versieht hat man ein langes Posting geschrieben. Manchmal ist es auch so das ich was interessantes finde und dann später darüber schreibe. Dann mach ich aber auf alle Fälle Notizen, damit ich noch weiß ich schreiben wollte. Lustigerweise fallen mir die guten Ideen immer an ungünstigen Orten ein, z.B unter der Dusche, da ists mit aufschreiben nichts ;)

  4. Aktuell habe ich eine Liste mit 15 Punkten. Jeder Punkt ist eien Idee für einen Blogeintrag. Für nur wenige davon müsste ich groß Recherchieren, ich könnte sie also alle am Stück wegschreiben.

    Ich sehe es positiv: Mir wird es so bald nicht an Futter fehlen und ich versuche halbwegs regelmäßig etwas von der Liste abzuarbeiten, oder aber etwas, was dort noch nicht drauf steht und mir aktuell auf den Tasten brennt.

  5. Mein letzter Blogeintrag ist etwas länger als ein Monat her. Ich habe oft daran gedacht wieder etwas zu schreiben, bin aber nie bis zu dem Punkt gekommen mich auch tatsächlich hinzusetzen und dies zu tun.

    Der Blog hat jetzt nicht gerade wenig Leser und es gibt auch meistens einige Kommentare, aber trotzdem habe ich momentan das Gefühl, dass ich mein Aufwand nicht geschätzt wird. Zugleich gibt es auch ein paar Gründe, warum gerade das falsch ist. Ich habe ein paar spannende Projekte bekommen aufgrund von Blogbeiträgen und die Leute sehen auch den Aufwand.

    Es muss erst wieder Klick machen. Doch das wird es in nächster Zeit. Genauer gesagt in dieser Woche aufgrund von Druck. Und dann bekomme ich noch ein Handy zum testen, wo es auch das eine oder andere zu schreiben gibt. Letzten hatte ich auch wieder ein paar Einfälle zu Blogeinträgen, die ich verwirklichen werde.

    Vielleicht sind es aber auch andere Projekte, die momentan zu viel Aufmerksamkeit verlangen.

    Solange mir das Schreiben Spaß macht, wird es weitergehen.

  6. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt an guten Tagen, wenn einem Einfälle deluxe kommen VORzuschreiben was das Zeug hält und diese Artikel dann auf Halde zu legen. So kann ich beruhigt auch mal einen Tag Blogpause einlegen (oder mehr)
    Schreibblockaden hat jeder mal und man kann nicht jeden Tag 100% geben mit absoluten Hammerartikeln. Derzeit schreibe ich so ca. 4 Artikel pro Tag und wenn ich Einfälle habe dann kommen noch so 1-2 hinzu. Die anderen lege ich dann auf Halde und warte bis die Blockade kommt :-)

  7. Habe letztlich genau das gleiche Problem wie du und alle anderen hier. Meine Liste von Dingen die ich Bloggen will wird jedenfalls lang und länger.

    Da ich ein Blog habe das neben Aktuellem Firlefanz hauptsächlich auf 4 große Themen fokussiert ist (Testberichte, Linux, Mobile Computing und Google), versuche ich diese Themen natürlich schon ab und an im Blog zu bringen. Dazu „zwinge“ ich mich dann ganz einfach, einen Artikel zu einem Thema anzufangen und auf Draft liegen zu lassen. Wichtig ist aber, meine selbst auferlegte Regel, das der Artikel innerhalb von 7 Tagen fertig zu sein hat. Klappt (meistens) ganz gut so und macht – auch wenn es hier jetzt anders klingen sollte – sogar Spaß.

  8. Nun Frank,

    ob beim Blogging oder bei einem Großteil unserer Arbeiten – ist es nicht so, dass unsere Kreativität immer gefragt ist?
    Mir geht es da ähnlich wie Dir, ist einmal erst der berühmte Knoten geplatzt, dann fliesst es förmlich, und das ist es doch, was Spaß macht.

    Es gibt Tage, da fliegt es einem förmlich zu, da glüht die Feder (ähm, na gut heute eher die Tastatur) – und es gibt Tage, da geht selbst unter Androhung roher Gewalt kaum etwas.
    Aber ich habe das für mich schon vor einigen Jahren erkannt, dann mach ich einfach eins: schnapp mir ein gutes Buch und lese mal wieder.
    Und siehe da, gib mir Input, dann gibt’s auch Output.

    Beim Blogging ist es doch so, dass man ein Thema aufgreift, dass der ein oder andere bereits vorher aufgegriffen hat, um seinen eigenen „Senf“ abzugeben, denn 365-Tage übers Wetter schreiben wäre ja auch extrem langweilig – na gut, da gibt es auch einige die sich dafür begeistern, bei denen möchte ich mich jetzt schon mal vorab entschuldigen – aber für mich gibt es eben erheblich interessantere Themen als das Wetter.

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