Ruby on Rails: interessant!

Wie ich neulich ja schon hier geschrieben habe finde ich die Ansätze die RubyOnRails (RoR) verfolgt recht interessant. Ich habe die letzten Tage genutzt um mir das ganze mal etwas genauer anzuschauen und bin immer mehr daran interessiert. Im Moment sammle ich noch Links zu allen möglichen Tutorials, Screencasts, Websites und anderen Dokumenten.

Wer sich auch dafür interessiert kann mal bei Mister Wong (Tag: Rails) gucken. Dort findet sich mittlerweile schon einiges. Ich lege auch jeden Fund dort ab. Detailliertere Ergebnisse sind über Tagkombinationen möglich (z.B. rails + tutorial).

Aktuell habe ich selbst noch keine Zeile Code mit RoR geschrieben, werde aber bald damit anfangen. Noch suche ich nach einem konkreten use-case, der klein genug ist um flott zum Ziel zu kommen, aber auch groß genug, um das ganze danach sinnvoll einzusetzen.

Mein erster Schritt heraus aus den Tutorials in die Praxis, war gestern die erste Installation einer fertigen Rails-Anwendung auf meinem Dedicated Server (Debian + Plesk 8 => bringt RoR bereits mit). Was würde sich da besser eignen als ein Blog? Dieser Blog basiert auf Typo, einer recht weit entwickelten Blogsoftware, und ist hier zu finden. Dort werde ich auch die Kleinigkeiten rund um Ruby / RoR posten um Euch hier nicht weiter damit zu langweilen. Hier schreibe ich nur noch über die größeren Errungenschaften ;) Wer also mehr über meine kleinen Schritte mit Ruby bzw. RubyOnRails erfahren möchte, sollte sich auch den Feed dort drüben abonnieren.

Noch ein paar Wort zu PHP und entsprechenden Frameworks auf Basis von PHP. Zwischendurch kam mir der Gedanke ob es nicht sinnvoller wäre sich auf ein PHP-Framework zu konzentrieren. Es gibt zwei Gründe, die auf den ersten Blick dafür sprechen: Ich kann bereits PHP (zumindest Grundzüge), bin also mit der Syntax vertraut und PHP wird von nahezu jedem Webhoster unterstützt, was man von Ruby / RoR in DE noch nicht sagen kann. Ich hatte mir vor einiger Zeit schon mal das ein oder andere PHP Framework angeschaut. In meinen Augen haben die aber alle das Problem, dass sie a) nicht annähernd fertig sind und b) in der PHP-Community nicht so richtig angenommen werden. Suche ich nach Hilfe für RoR finde ich diese in nahezu jedem Ruby-Forum bzw. Mailingliste. Hilfe zu z.B. Symfony gibt’s hingegen fast nur im dortigen Forum. Die Verbreitung von PHP scheint den Frameworks hier gar nicht so sehr zu helfen. Außerdem verfolgen die ganzen PHP-Frameworks das RAD-Prinzip von Rails (Rapid Application Development) nur im Ansatz – es wirkt eher so als würden sie versuchen es nachzuahmen  – mit mäßigem Erfolg. Und gerade das ist es was RoR für mich interessant macht.

14 Gedanken zu „Ruby on Rails: interessant!“

  1. Scheint dass wir parallel damit anfangen. Mal schaun wer schneller ein cooles Projekt hat. Ich hab aber erst drei Seiten im dazu passenden Paper geschrieben (ja, die andern werden mich deswegen sicher schief anschaun…).

    Übrigens, ich hab heut früh (sechs Stunden Schlaf reichen ja) über den Ajax Scaffold Generator gestolpert. Schaut extrem cool aus.

  2. Pingback: Anfängliche Überlegungen zu Ruby on Rails « TomK32
  3. Wie sehr unterscheidet sich die Datenbank bei Typo eigentlich von WordPress? Wäre doch ganz lustig zu sehen ob man nicht mit beiden Programmen auf die gleiche Datenbank zugreifen kann.

    Oder wie wär’s mit einer Multiblog-Version von Typo? Ruhm, Ehre und wohl auch ein überlasteter Server sind dir gewiss.

    Oder vielleicht ein Stöckchen-Verzeichnis das die Irrwege eines Stöckchens in der Blogsphere visualisiert. Ich schick nämlich nächste Woche eines auf die Reise und bräuchte auch eine Möglichkeit zum Bilder-Voting.

    Die Ideen darfst du alle gerne umsetzen, mein Projekt ist immer noch cooler ;-)

  4. *lacht* Du machst es aber Geheimnisvoll.

    Parallelnutzung von WP/Typo mit einer Datenbank erscheint mir etwas unsinnig und die Multiblogversion sicherlich cool aber etwas viel für den Anfang.

    Ich will auch gar nicht auf Typo aufsetzen – evtl. kam das etwas falsch rüber. Typo sollte nur der erstre Versuch sein eine Rails-Application installiert zu kriegen und bissl damit zu arbeiten. Das erste Projekt sollte schon was einfaches, komplett eigenes sein. Sofern man bei Rails von „komplett selber machen“ sprechen kann ;)

  5. Och, Multiblog kann nicht so schwer sein. Anhand der URI eine bestimmte Datenbank auswählen. Ganz blöd natürlich wenn Typo noch kein Datenbank-Prefix verwendet…

    Vom „komplett selber machen“-Gedanken verabschied ich mich auch grad, mit Freuden :-)

  6. Hast du dir mal cakePHP angeschaut? Er wurde weitgehend vom RoR inspiriert. Und verfolgt auch das RAD-Ziel.
    Ich habe zwar damit auch noch nichts großartiges gemacht, ausser einpar Tutorals war aber sofort begeistert! Schua dir das auch mal an, vileicht bleibst du dann bei PHP ;)

  7. KP, Regeln sind Regeln. Ich bin relativ neu im „Blog-Geschäft“. Kann mir da jemmand sinnvolle Links für englischsparchige Blogs geben zum promoten. Oder vieleicht was zum nachlesen? Lohn sich das überhaupt? Danke.

  8. Also ich werd mich mit RoR auch wohler fühlen hab ich den Eindruck.

    Übrigens Frank, #commentPreview solltest du per css verstecken und dann per javascript anzeigen. Dann erscheint dieser dünne Balken nicht mehr und ohne JS braucht man’s ja eh nie.

  9. Deinem Blog entnehme ich, dass du recht früh wieder aufgehört hast, dort hast du leider nicht geschrieben worum. Ich habe auch nicht nur positive Erfahung mit Rails, insbesondere mit Ruby, gesammelt. Die Synthax ist für mich doch sehr gewöhnungsbedürftig. Aber mal abwarten, ich denke das könnte sich auch noch legen.

Kommentar verfassen