Demonstration

1&1 hat uns mal wieder gezeigt wie man sich gehörig in der Blogosphäre den Namen kaputt macht. Dr. Web – das allseits bekannte Webmastermagazin -betreibt ein Pohotoshop-Weblog auf Basis von WordPress 2. Dieses Weblog ist recht erfolgreich – bringt es auf ca. 5000 bis 6000 PageViews pro Tag. WordPress ist sicherlich nicht unkritisch was die Performance angeht, jedoch läuft das Photoshop-Weblog laut Dr. Web mit recht wenigen Plugins.

Immerhin 39,99 Euro pro Monat zahlte Dr. Web bisher für einen Shared-Hosting-Account beim Providerriesen. Als Dank dafür wurde nun mir nichts – Dir nichts von heute auf morgen (am Wochenende) die Datenbank gesperrt und eine Mail geschickt mit dem Hinweis: „Falls Sie Ihre Anwendungen in unveränderter Form weiterbenutzen möchten, sollten Sie auf einen dedizierten Server wechseln.“

Was ist denn nun eigentlich das schlimme daran und für mich persönlich ein Grund warum ich bei diesem Laden keinen Blog betreiben würde? Die Performance-Probleme von WordPress sind durchaus bekannt (siehe auch Thomas Promny), der Umgang mit Kunden von Seiten 1&1 leider auch. So geht man einfach nicht mit Kunden um – schon gar nicht mit Bloggern ;)

[tags]1und1, drweb, wordpress, performance, probleme, datenbank[/tags]

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0 Kommentare

  1. aha, die alte Masche haben die sehr oft bei „Powerusern“ und den DSL Flatrate Angeboten abgezogen. Sobald zu viel Traffic generiert wurde, wurde eine Kündigung des Vertrages gesendet, wobei da wohl immer als Ausgleich ein monetäres Zuckerle verteilt wurde.
    Die Kalkulieren eben ganz genau ;-)

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