Samba-Freigaben unter OSX zuverlässig mounten

Im Netzwerk freigegebene Laufwerke (Windows, Samba) zu mounten, war bisher kein Thema, da der Finder die Computer im Netzwerk anzeigt und man sich recht einfach zu den Freigaben durch klicken und sie bei Bedarf so auch einfach mounten kann. Im täglichen Arbeitsablauf erweist sich dieser Weg aber als zunehmend schwierig.

Erst nach dem beschriebenen (Doppel-)klick auf die Freigabe erfolgt das tatsächliche einhängen (mounten) im System. Erst dann steht die Freigabe auch in allen Programmen und via Kommandozeile/Terminal unter /Volumes/$freigabename zur Verfügung. Ich weiß, dass sich der Mount-Vorgang auch per Kommandozeile erledigen lässt, habe aber bisher noch keinen charmanten Weg über die GUI gefunden um die gewünschten Freigaben zuverlässig beim starten des Rechners zu mounten, beim herunterfahren und im Standbymodus zu unmounten und beim wiedererwachen aus dem Standby erneut zu mounten.

Ich bin sicher von Euch kann hier jemand mit einem guten Tipp aufwarten? Bisherige Googlerei war leider erfolglos. OSX scheint mit Bordmitteln nur zu NFS-Mounts zu bewegen zu sein, was leider von meiner Buffalo Terastation nicht unterstützt wird.

Außerdem teste ich gerade noch Pathfinder, der mir mittlerweile mehrfach als Finder-Ersatz empfohlen wurde. So richtig warm werde ich damit noch nicht, wenngleich einige Funktionen, wie z.B. der Dateistack durchaus interessant sind. Was mir noch fehlt und was ich gerne nach langer Abstinenz wieder benutzen würde ist ein 2-Pane-Filemanager, also einer bei dem ich links und rechts einen Verzeichnisbaum habe und über den ich dann direkt Datei von links nach rechts kopieren/verschieben kann. Aufgrund häufiger exzessiver Kopier- und Verschiebeaktionen im lokalen Netzwerk wäre das sehr hilfreich. Vielleicht weiß auch hier jemand eine gute Lösung oder findet für mich die Versteckte Option im Pathfinder? :)

Ähnliche Beiträge

  • Update zum Umzug (IKEA, Küche, Esszimmer, Schlafzimmer,…)

    Es wird mal wieder Zeit für ein kleines Update in Sachen Umzug. Glücklicherweise haben wir für alles etwas mehr Zeit als wir eigentlich brauchen und können somit in Ruhe planen und für die ein oder andere Entscheidung erst einmal verschiedene Möglichkeiten in Betracht ziehen. Nichtsdestotrotz wollten wir uns für all die zu erledigenden und zu…

  • Das Ding mit der API

    Nahezu jeder moderne Webservice, der was auf sich hält, bietet eine sogenannte API an. API steht über Advanced Programmable Interface und bedeutet, dass Dritten ermöglicht wird die Daten eines Anbieters anzuzapfen und sie andernorts zu verwenden/verarbeiten. Bekannte Beispiele sind Flickr, Amazon und auch deren Subservice Alexa. Alexa sammelt seit vielen Jahren Daten über das Surfverhalten…

  • Sergey Brin’s Blog

    Einer, den man vor 10 Jahren noch kaum wahrgenommen hat und der heute einer der erfolgreichsten Menschen der Welt ist, bloggt jetzt. Sergey Brin, einer der beiden Google-Gründer und ca. 20-facher Milliardär, hat gestern angefangen zu bloggen. Jetzt erst? Ja, richtig — jetzt erst. Welcome to my personal blog. While Google is a play on…

  • Google: Neues Interface für Feedreader

    Als ich mich gerade eben zum täglichen Feedreading bei Google eingeloggt hab, bekam ich diese Zwischenseite präsentiert. Google testet ab heute ein neues Interface für den Feedreader. Um eines gleich vorweg zu nehmen – ich find’s klasse. Bisher war der Google Reader ja sehr spartanisch, was zwar okay war, aber doch auch ein paar Kleinigkeiten…

  • Der Weg zum richtigen Blogdesign

    Für bekannte Blogsysteme wie WordPress, Serendipity oder Movable Type stehen meist sehr viele Design-Vorlagen (Designs, Themes, Templates) zur Verfügung. Für einige Systeme sogar so viele, dass die Auswahl sehr schwer fällt und man sich so gar nicht recht für eine Vorlage entscheiden kann. Die folgenden Punkte sollen aufzeigen worauf es ankommt und welche Fragen man…

  • NoFollow Experiment

    Wie regelmäßige Leser wissen bin ich ein bekennender NoFollow-Gegner. Warum? Weil’s keinen Spam verhindert sondern eine Zweiklassen-Gesellschaft bei Verlinkungen einführt. Mehr dazu im kleinen NoFollow-Report. Auch Frank vom Seo-Marketing-Blog ist kein Freund der vermeindlichen Google Antispam-Taktik und hat sich nun ein neues Experiment ausgedacht.

8 Kommentare

  1. Patrick, danke für den Link. Den kannte ich schon – leider hat das in der Form einige Nachteile: Finder zeigt den so gemounteten Share nicht extra an – er ist nur über den einghängten Pfad erreichbar. Des weiteren klappts mit dem unmounten und remounten bei standby/wakeup auch nicht.

    Ich hoffe immer noch darauf ein GUI-Tool dafür zu finden ;)

  2. Dann zieh dir die eingehaengten Pfade doch einfach als Alias in die Sidebar, dann ist er auch ueberall erreichbar, auch in den Open- und Close-Dialogen.

    Man koennte sich eigentlich recht einfach ein eigenes kleines GUI-Tool mit Hilfe von AppleScript und dem ScriptBuilder basteln. Wenn du mir genauer Infos per Email schickst dann kann ich mal schauen was sich da machen laesst.

    Greetings

  3. Das mit den Aliasen klappt leider nur mit Unterverzeichnissen und nicht mit dem Share selbst – wäre ansonsten schon eine ganz nette Lösung.

    Von Scripting & Co. hab ich noch recht wenig Ahnung. Dafür müssen erstmal Basics geschaffen werden ;)

  4. Pingback: Bloglinks am 28. Februar « Nissa Bobo - Blog

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert