Erstklassiges Video aus dem Cockpit von Walter Röhrl am Steuer eines Audi Quattro S1. Rallye-Feeling pur!
…und dann fragt man sich: Wie wenig war den Menschen am Straßenrand damals eigentlich ihr Leben wert? unfassbar…
Erstklassiges Video aus dem Cockpit von Walter Röhrl am Steuer eines Audi Quattro S1. Rallye-Feeling pur!
…und dann fragt man sich: Wie wenig war den Menschen am Straßenrand damals eigentlich ihr Leben wert? unfassbar…
Ein Onlinewerbespot für einen TV-Werbespot. VW verweist auf den diesjähren SuperBowl-Werbespot:
Keep an eye out for our 2012 Game Day commercial—it will all make sense.
Google Mail ist ja grundsätzlich ein Segen. Nie zuvor gab es einen Email-Provider bei dem technisch alles so gut funktionierte wie bei Google: Sehr treffsicherer Spamfilter, sehr hohe Verfügbarkeit, sehr gut benutzbarer Webmailer, voller Zugriff per POP3/IMAP ohne unsinnige Einschränkungen (z.B. web.de – bis heute zeitliche Abfragesperren bei POP3), kontinuierliche Weiterentwicklung zusätzlicher – teilweise sehr nützlicher – Funktionen abseits des Mail-Standards.
Nicht zuletzt der letzte der aufgezählten Punkte macht es schwer für Google Mail einen passenden Mail-Client zu finden. Unterstützung für die etwas eigenwillige IMAP-Ordnerstruktur von Google ist oft schon gegeben, die Anbindung an den Google-Spamfilter findet man auch noch hier und da. Geht es jedoch an die Labels oder den sortierten Posteingang wird es oft schon eng. Zwar unterstützen einige Mac OS X Programme auch die bunte Verschlagwortung von Google, aber so richtig umgesetzt hat’s noch keiner.
Und so kämpfe ich irgendwie jeden Tag mit bisher immer nur mehr oder weniger mangelhaften Lösungen für die Nutzung mehrerer Google-Mail-Konten in meinem Arbeitsalltag. Eine wirklich gute Lösung ist mir bisher nicht untergekommen.
Für den größte Teil der Zeit in der ich nun Google Mail und Mac OS X einsetze habe ich Mailplane genutzt. Mailplane ist eine Mac OS X App für Google Mail die man so eigentlich nicht als Mailclient bezeichnen darf. Im Grunde ist es ein angepasst Webbrowser der entsprechend das Webfrontend von Google Mail nutzt. Großer Vorteil zu anderen Browsern war dabei die Möglichkeit mehrere Google Mail-Konten zu nutzen und parallel nach neuen Mails abzufragen. Mit einem Doppelklick lässt sich dann zwischen den Konten wechseln. Die Notwendigkeit einer solchen Lösung schwindet immer mehr durch die Einführung der Mehrfachanmeldung bei Google.
Selbige erlaubt es mittlerweile im Browser zwischen verschiedenen angemeldeten Google-Konten umzuschalten. Fehlt lediglich die Information in welchem Konto ggf. eine neue Email wartet. Das dürfte aber evtl. auch über Browser-Addons zu lösen sein. Der große Nachteil aller Browserlösungen (inkl. Mailplane) ist, dass die Benutzung nur dann angenehm und schnell ist, wenn die Internetleitung und der Zustand der Google-Server es hergeben. Gerade wer öfter in Mailplane zwischen mehreren Google-Konten wechselt, weiß ein Lied davon zu singen, dass es auch bei breitbandigen VDSL-Anbindungen immer noch zu Verzögerungen und nervigen Wartesekunden beim umschalten zwischen den Konten kommt. Das klingt erstmal nicht schlimm, stört im täglichen Arbeitsfluss aber nicht unerheblich.
Dieses Problem kann nur ein Desktop-Client lösen. Hier gibt es vor allem zwei, die noch nicht sehr alt sind aber schnell sehr bekannt wurden. Der ältere von beiden ist Postbox. Mittlerweile in der Version 3 erhältlich ist es für meine Bedürfnisse schon fast ein Funktionsmonster. Der jüngere von beiden der seit letztem Jahr für kleines Geld im Mac App Store erhältlich ist nennt sich Sparrow. Im Gegensatz zu Postbox ist er deutlich schlanker und viel weniger ein Funktionsmonster.
Noch ein Punkt unterscheidet Sparrow von Postbox: Er wurde von Anfang an als Google-Mail-App konzipiert. Unterstützung für andere IMAP-Konten gab es erst in einer späteren Version. Dadurch sind viele googlespezifischen Dinge gut integriert – leider nicht alle. Leider scheint auch die Weiterentwicklung von Sparrow etwas ins Stocken geraten zu sein. Warum das so ist entzieht sich leider meiner Kenntnis.
Mein größtes Ärgernis bei Sparrow: Von Zeit zu Zeit stoppt die Abfrage neuer Mails ohne Erkennbaren Grund und lässt sich nur durch einen Neustart wieder aktivieren. Das Problem: Man merkt es nur an den fehlenden neuen Mails – keine Fehlermeldung, nichts dergleichen. Außerdem fehlt bei Sparrow leider die Möglichkeit mehrere einer Mail zugewiesene Labels darzustellen. Immer nur ein Label wird angezeigt und das auch nur als dezentes farbliches Dreieck.
Postbox habe ich nur kurz getestet – es gab schon auf den ersten Blick vieles was mich daran gestört hat. Das überladene Interface war der auffälligste und wichtigste Punkt. Die Integration von Google geschieht hier noch deutlich oberflächlicher als bei Sparrow – schließlich wurde Postbox auch ursprünglich nicht als Google-Mail-Client entworfen. Einige der Google-Funktionen gibt es erst seit der aktuellen Version 3.0.
Bleibt unterm Strich das Problem, dass viele der nützlichen Google-Funktionen von Emailclients nicht oder nur mangelhaft unterstützt werden. Ein wichtiges Beispiel: Die Filter. Viele meiner Mails kommen in großer Regelmäßigkeit und müssen entsprechend automatisch in Labels sortiert und teilweise direkt aus dem Posteingang verbannt werden um das Aufkommen dort gering zu halten. Das funktioniert nur wenn der Zugriff auf die Filter möglichst einfach ist. Zumindest aber die Anzeige der Labels muß im Client ordentlich sein. Kann man sich für die Konfiguration der Filter vielleicht noch ins Webfrontend begeben ist das einordnen der Mails Anhand der Labels dann schon ein wichtiger Punkt.
Am Ende bleibt für mich vorerst wohl nur das Webfrontend, die Hoffnung stirbt aber noch nicht, dass evtl. irgendwann jemand einen Mailclient baut der noch tiefer in Google Mail integriert ist als es die jetzigen sind.
Wieder mal ein wunderschönes dieser Infografikvideos mit beeindruckenden Social-Media-Zahlen aus dem Jahr 2011. Am meisten beeindruckt hat mich, dass es mehr Facebook-Nutzer als Autos auf der Welt gibt. 11% der Weltbevölkerung besitzt einen Facebook-Account. Ich bin gespannt wann die erste ernstzunehmende Bewegung aufkommt die Versucht Facebook als Allgemeingut zu deklarieren und Zuckerberg zu enteignen ;-)
Somebody That I Used To Know (Original von Gotye) in einer wunderbaren 1-Instrument-5-People-Version. Entdeckt beim Flo in der heutigen Ausgabe der wundervollen Täglichen Kaffeepause. Die Cover-Version hier ist von Walk Off The Earth, die tatsächlich mit schönen Stimmen und einer tollen Inszenierung begeistern können.
Ich räume auf. Erstmal ja nichts allzu spektakuläres. Kommt sogar öfter mal vor bei mir. Zur Zeit herrscht hier zwar Chaos, im Normalfall herrscht hier aber halbwegs Ordnung. Abgesehen davon, dass ich aufgrund meines Hobbys (Flugmodellbau) an chronischer Platznot leide führte Aufräumen in der Vergangenheit meist mittelfristig zum Erfolg. Das funktioniert dann in der Regel so: Rumliegende Sachen im Schrank verstauen, die Dinge die vorher im Schrank und in Schubladen waren in den Keller bringen und weil im Keller auch selten platz ist wird ein Teil davon verkauft oder zur Müllhalde gebracht. That’s the circle of things im Hause Helmschrott.
Nun ist es also mal wieder soweit. Damit die rumliegenden Dinge Platz in den Schubladen und Schränken finden wollen selbige erstmal von anderen Dingen befreit werden. Ein Teil davon wird direkt den Weg in den Müll oder auf den Verkaufstisch (Amazon, eBay, etc.) finden, der andere Teil wird in den Keller wandern. Vieles davon sind Kabel, elektronische und nichtelektronische Kleinteile. Oftmals Dinge die man noch gut gebrauchen kann, aber maximal 2 mal im Jahr benötigt. Da ist der Keller ansich der ideale Platz. Dummerweise habe ich in 37 Jahren noch kein System gefunden das mich solche Teile a) sinnvoll verstauen und b) bei Bedarf auch wieder finden lässt. Vor b) steht zudem das Problem, zum Zeitpunkt des Bedarfs noch die Existenz zu erinnern.
…und bei jeder Aufräumaktion überlege ich wieder…
Interessantes Konzept für luftlose Reifen von Bridgestone: “Air Free Tyres”. Basis ist ein System aus flexiblen Speichen die die Kraft aufnehmen. Dadurch gibt es keinen geschlossenen Reifenkörper mehr und damit kein Problem mehr mit schwindendem Luftdruck durch Beschädigungen am Reifen oder Materialermüdung. Ungelöst scheint nach Angaben des Mitarbeiters noch die Problematik der offenen Speichen in denen sich Gegenstände verfangen könnten. Offenbar ist es nicht so leicht die Seiten zu verschließen.
Email ist ja so eine Sache. Das wissen vor allem Administratoren von Mailservern. Da ich damit beruflich schon lange und privat noch viel länger zu tun habe, ist mir das natürlich grundsätlich auch schon lange bekannt. Die Administration eines Mailservers hat durchaus so seine Tücken. Neben der recht komplexen Konfiguration gehört dazu auch die Behandlung von laufenden Problemen die nicht selten damit zu tun haben, dass Mails den ein oder anderen Empfänger nicht erreichen oder anderweitig mit Fehlermeldungen zurück kommen.
Der Grund für Fehlermeldungen ist da nicht selten auch mal Spamverdacht. Die Gegenseite akzeptiert die gesendete Nachricht nicht weil es den eigenen Mailserver für eine Spamschleuder hält. Gründe dafür können vielfältig sein, aber wer seine Server ordentlich absichert und wartet muss dabei selten in Panik verfallen – oftmals sind es Kleinigkeiten die für einen Eintrag in einer der großen Spam-Blacklisten geführt haben. Selbige bieten auf ihren Websites Kontaktadressen oder kleine Formulare an über die man die Sache in der Regel in weniger als 24 Stunden aus der Welt geräumt bekommt.
Nicht so bei Microsoft. Der Mailservice “Hotmail” den man in Redmond vor vielen Jahren eingekauft und mittlerweile in “Windows Live Mail” umbenannt hat, zählt leider noch immer zu den größten Email-Providern weltweit. Leider auch weil ihr Umgang mit Problemen und die Kommunikation in Fällen wie den oben beschriebenen leider selbst mit “unterirdisch” viel zu harmlos beschrieben ist.
Kurz zur Erklärung: Vieles im IT-Umfeld ist in Richtlinien, den sogenannten RFCs geregelt. Diese Richtlinien definieren eine Menge Standards – nicht zuletzt auch rund um’s Internet. Gäbe es sie nicht, würde das Internet nicht funktionieren, denn sie beschreiben u.a. auch Protokolle und Standards rund um Emails. Emails funktionieren schließlich nur weil jeder Mailserver die selbe Sprache spricht. Das ganze Ökosystem rund um Emails funktioniert auch nur weil es eine standardisierte Kommunikation zwischen Providern gibt die vor allem Probleme schnell aus dem Weg räumen soll um eben diese Kommunikation am Leben zu erhalten. Dafür regelt z.B. RFC2821, dass jeder Mailserver einen erreichbaren Postmaster und eine Abuse-Adresse benötigt die auch durch Menschen betreut werden müssen und nicht ausschließlich eine automatische Antwort versenden dürfen.
Genau das interessiert in Redmond offenbar jedoch niemanden. Anscheinend ist der Betreuungsaufwand zu groß. Der einzige Weg sich dort entsprechend zu beschweren bzw. bei einem Problem mit der Email-Kommunikation Kontakt aufzunehmen ist ein Formular für das man sich vorher noch registrieren muß und in dem Fragen beantwortet müssen, die für Internetprovider völlig unsinnig sind. Die Beantwortung dieser Fragen ist jedoch Pflicht. Im Gegensatz zu sämtlichen Anbietern öffentlicher Spam-Blacklisten ist auch keine Information zu erfahren was das konkrete Problem und damit der Grund für die Sperrung war. Sämtliche Fehlermeldungen und Beschreibungen sind sehr allgemein und im Konjunktiv gehalten: “könnte”, “möglicherweise”, “oder…” sind beliebte Formulierungsansätze im Hause Microsoft. Das deckt sich mit den Erfahrungen die ich jahrelang in der Benutzung und Administration der Betriebssysteme aus dem gleichen Haus in Erfahrung bringen durfte.
Am Ende bleibt leider nichts anderes als sich auch damit zu arrangieren, denn die Macht der Großen ist hier am Ende groß genug um nicht ernsthaft etwas dagegen unternehmen zu können. Es gibt zwar seit Jahren viele besser Email-Provider, aus verschiedenen Gründen werden aber Unternehmen wie Microsoft noch lange Zeit in der Lage sein mit mittelmäßigem Angebot viele Menschen zu erreichen.
Seit iOS 5 ist endlich die Notwendigkeit entfallen das iPhone, iPad oder den iPod touch regelmäßig an den Computer anzuschließen um Inhalte zu synchronisieren. Diverse Cloud-Funktionen (Backup, Auto-Download über mehrere Devices, iTunes Match) lösen diese Probleme auch von Unterwegs oder zumindest im heimischen WLAN. Die Synchronisierung der Geräte mit iTunes wird daher je nach Bedarf entweder komplett unnötig oder nur noch für einige wenige Teile gebraucht. Bei mir betrifft das nur noch die Fotos, weshalb ich vor allem die App-Synchronisation loswerden wollte. Apps update ich seit längerem schon direkt am Gerät und der Sync mit iTunes hat hier den Nachteil, dass am Gerät bereits gelöschte Apps die aber noch in iTunes hängen beim nächsten Sync wieder installiert werden.

Ansich lässt sich der Sync in iTunes ganz einfach deaktivieren, allerdings mit dem Nachteil, dass dadurch sämtliche Apps auf dem Gerät gelöscht werden. Einen anderen Weg gibt es offiziell nicht. Einer dieser vielen nervigen Kleinigkeiten am in die Jahre gekommenen Multi-Medien-Tool iTunes.
Es gibt jedoch einen ganz einfachen inoffiziellen: App-Synchronisation deaktivieren (einfach das verbundene Gerät in iTunes anklicken und im Reiter “Apps” den Haken bei “Apps synchronisieren” entfernen), die Warnung bzgl. der gelöschten Apps gekonnt ignorieren. Erstmal passiert gar nichts – die Löschung erfolgt bei der nächsten Synchronisation. Bricht man die jedoch direkt zum Start wieder ab (über das kleine x auf der rechten Seite im iTunes “Display”, siehe Bild) passiert gar nichts – die Löschung der Apps erfolgt auch nicht beim nächsten Sync. Problem gelöst.

Eine einfache Nachfrage ob die Apps gelöscht werden sollen oder nicht wäre wohl zu viel verlangt gewesen.
Noch in keinem Jahr hat das Blog so gelitten wie im zurück liegenden. Für einen ganzen Beitrag hat es gereicht seit dem “Fröhliche Weihnacht” Beitrag von 2010. Das hat mich schwer getroffen, als ich neulich darauf gestoßen bin. Das soll sich nach diesem Beitrag definitiv wieder ändern. Wie genau steht noch in den Sternen.
Optisch ist immerhin schon mal was passiert – die Motivationstapete für 2012 ist aufgezogen. Bleibt jetzt nur noch Euch ein paar besinnliche Feiertage und eine schöne Zeit mit Euren Liebsten zu wünschen. Ich verbringe den ersten Teil wie meist bei Steffis Familie im Osten Deutschlands, den zweiten Teil dann etwas arbeitssamer zu Hause.
Gehabt Euch wohl!