Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.
Plazes wird neu gemacht und ist fast fertig. Im Rahmen eines Trigami-Auftrages, hatte ich die Gelegenheit die neue Version als exclusive Preview zu begutachten und auf Herz und Nieren zu testen. Als neuer User bei plazes.com kannte ich den Dienst bisher nur als Außenstehender und war daher doppelt gespannt darauf was ich zu sehen bekomme.
Was ist Plazes?
Plazes ist sogenannter Presence Service. Registrierte Benutzer haben die Möglichkeit Orte (Plazes) im System anzulegen und anschließend sich selbst dort zu platzieren oder den Aufenthalt dort anzukündigen. Der gegenwärtige Aufenthaltsort wird dann anderen Nutzern angezeigt – sowohl auf Plazes selbst als auch nach Wunsch z.B. in einem Widget auf dem eigenen Blog.
Stalkerparadies und Datenschutzdilemma?
Gerade panische Datenschützern mit kritischem Umgang solcher Dienste, werden sich sofort die Frage stellen wie das denn hier aussieht. Auf Anhieb klingt das erstmal nach einer Einladung für organisierte und nicht organisierte Kriminelle, weiß doch jeder sofort wann ich zu Hause bin und dass man getrost mein Haus ausräumen kann, wenn ich eine Woche zu einer Konferenz im fernen Ausland fahre. Diese Gefahr besteht natürlich – zweifelsohne, jedoch besteht die natürlich auch, wenn ich in meinem Blog darüber schreibe. Plazes bietet zudem die Option die aktuellen Aufenthaltsdaten nur ausgewählten Kontakten anzuzeigen und damit die Privatsphäre zu wahren und den Exhibitionismus technisch einzuschränken.
Wie läuft’s?
Zum konkreten Ablauf: Der Einstieg bei Plazes geht – wie man es sich von allen modernen Webdiensten wünschen würde – schnell und einfach vonstatten. Nach Eingabe der üblichen Daten (Username, Passwort, eMail,…) legt man direkt mit der Eingabe des gegenwärtigen Aufenthaltsortes los. Name des Ortes (selbst definiert), Straße, Ort, Land und schon erscheint der neue Plaze nach dem speichern in einer Google Map mit dem Plaze-Marker und ich befinde mich im eigenen Profil.
Dort kann ich dann den Platz wieder verlassen, angeben, wann ich wieder hier sein werde, markieren, dass ich hier war, etc. pp. Weiterhin lassen sich im Profil diverse weitere Daten angeben. Vom vollen Namen über Messagingdienste (inkl. Jabber!) bis zum Upload eines Avatars ist alles vorhanden was man erwartet.
Neben einer Gruppenfunktion mit der sich z.B. bei Events und größeren Treffen einsehen lässt wo die anderen so schlafen und wann sie da sein werden gibt es auch eine Integration mobiler Features.
You can send text messages to Plazes to add a Traze or to Plaze yourself in a new location. Or you can use Plazes text messaging to find out where your friends are, to see who’s nearby or to learn more about cool Plazes in your neighbourhood.
Es lässt sich also auch über das Handy ein neuer Platz angeben und der Aufenthaltsort von Freunden definieren. Wie das in Praxis funktioniert, kann ich nicht sagen, da ich Plazes bisher nicht genutzt habe. Wenn ihr als meine Leser hier allerdings Erfahrungen habt, freue ich mich über einen kurzen Kommentar.
Fazit
Alles in allem wirkt Plazes sehr solide und durchdacht. Es funktioniert einfach und ist Verständlich aufgebaut. Beim Funktionsumfang setzten die Damen und Herren aus Berlin nicht darauf so viel wie möglich einzubauen, sondern so wenig wie nötig. Das sorgt dafür, dass man Plazes mit wenig zeitlichem Aufwand und genau dafür nutzen kann wofür es gedacht ist.
Die neue Version scheint weitestgehend fertig zu sein, das Ende der Betaphase wurde eingeläutet. Bleibt zu vermuten, dass es bald für alle User zur Verfügung steht. Darauf lässt zumindest der aktuelle Status der “The Plazes Crew” hoffen: “Last seen at plazes HQ, BERLIN (3 days ago) relaunching the new version”
[...] lässt diverse Blogger via Trigami gegen bares über den Relaunch bloggen. So zum Beispiel Frank und Andreas auf Ihren Baustellen. Übersicht via neuer technorati Suche. Ich habe auch eine [...]
[...] http://blog.helmschrott.de/webservices/plazes-und-wo-bist-du [...]
[...] dem bezahlten Blogge nichts mehr im Weg. Wie ich gesehen habe, gibt es auch konstruktive Kritik von kritischen Nutzern. Als Blogger ist man ja auch immer auf der Suche nach neuen Beiträgen, also viel Spass [...]